Abzocke von Haus zu Haus

Aggressive Verkäufer drehten Imster Senioren an der Tür überteuerte Messer und Töpfe an

Zu offensichtlichen Wucherpreisen versuchten drei Männer im Oberland, ihre Ware an der Tür zu verkaufen. Die Polizei konnte die Verdächtigen am Donnerstag fassen.
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Drei Männer fuhren in Imst und Umgebung von Haus zu Haus, um überteuerte Küchenwaren zu verkaufen. Dabei waren sie teils sehr aufdringlich und aggressiv. Zwei Pensionisten erlitten so einen beträchtlichen finanziellen Schaden.

Die Polizei hat am Donnerstag ein Trio geschnappt, das seit Ende Juni im Oberland von Tür zu Tür zog, um überteuerte Waren zu verkaufen. In Imst und Umgebung klingelten die Männer bei Haushalten, um teils sehr aufdringlich und aggressiv überteuerte Topf- und Messersets anzubieten. Damit haben sie einen 81-jährigen Milser dazu bewegt, drei Topfsets und ein Messerset zu weit überhöhtem Preis zu kaufen.

Auch in Karrösten wurde ein 84-Jähriger erfolgreich zum Kauf von vier Messersets gedrängt. Sein aufmerksamer Nachbar notierte allerdings das Kennzeichen des Fahrzeugs der drei Männer. So konnte eine Polizeistreife das Auto auf einem Parkplatz in Mils anhalten und die Verdächtigen kontrollieren.

Von den drei Rumänen, zwei 29-Jährige und ein 16-Jähriger, konnte einer eine Gewerbeberechtigung vorweisen, die aber nicht für den Verkauf im Umherreisen gilt. Die Messer- und Topfsets im Auto wurden sichergestellt, die Männer wurden wegen des Verdachts des Sachwuchers und der Übertretung nach der Gewerbeordnung angezeigt. Bei den betroffenen Pensionisten entstand ein finanzieller Schaden im unteren vierstelligen Bereich. (TT.com)