Bublik setzte sich in Kitzbühel die Krone auf, Final-Niederlage für ÖTV-Doppel
Alexander Bublik ist seiner Favoritenrolle beim Sandplatz-Klassiker in Kitzbühel gerecht geworden. Der topgesetzte Kasache holte sich am Samstag mit einem 6:4,6:3 im Finale gegen den Franzosen Cazaux den Turniersieg. Für den Weltranglisten-30. war es der zweite in Folge auf der ATP-Tour, nachdem er vergangene Woche bereits in Gstaad triumphiert hatte. Im Doppel verpassten die Österreicher Neil Oberleitner und Joel Schwärzler ihren Premierentitel.
Cazaux lieferte dem Favoriten im ersten Satz ein offenes Match, musste in seinem ersten ATP-Endspiel aber seinen Aufschlag zum 4:6 abgeben. Der 22-Jährige legte im zweiten Durchgang mit einer 2:0-Führung vor, die nächsten fünf Games machte aber Bublik und sorgte für eine Vorentscheidung. Nach 1:25 nutzte der 28-Jährige seinen ersten Matchball. Es war sein längster Einsatz beim laufenden Turnier, in dem er keinen einzigen Satz abgab.
Bublik hat nun acht Matches in Folge gewonnen. Leicht sei es ihm ob seiner kurzfristigen Anreise nach dem Turniersieg in Gstaad und mehrerer Regenverschiebungen im Lauf der Woche nicht gefallen. „Es war vielleicht eine der härtesten Wochen meiner Karriere“, sagte Bublik. „Ich bin wirklich glücklich, hier durchgekommen zu sein.“ Der gebürtige Russe feierte den siebenten ATP-Turniersieg seiner Karriere, den dritten in dieser Saison. Auch vergangene Woche im Gstaad-Halbfinale hatte er Cazaux in zwei Sätzen bezwungen.
ÖTV-Duo vergab Doppeltitel
Oberleitner/Schwärzler mussten sich im Doppelfinale den Tschechen Petr Nouza/Patrik Rikl nach Satzführung noch mit 6:1,6:7(3),5:10 geschlagen geben. Das dank einer Wildcard erstmals gemeinsam auf der ATP-Tour angetretene ÖTV-Duo hatte bei seinem Überraschungslauf in der Gamsstadt bis dahin keinen Satz abgegeben. (APA)
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