Ab Mittwoch

Heim-WM mit Tirolerinnen: Voltigierer sind seit 2005 eine Medaillenbank

U18-Titelverteidigerin Clara Ludwiczek (VG Pill/links) und Anna Weidenauer greifen in Stadl-Paura an.
© Fuchshumer

Clara Ludwiczek reist als U18-Titelverteidigerin zur Junioren-Heim-WM nach Stadl-Paura an.

Stadl-Paura – Das Pferdezentrum Stadl-Paura nennt sich durchaus selbstbewusst das Juwel der österreichischen Pferdewelt. Und bildet nach 2004 und 2010 zum dritten Mal den standesgemäßen Rahmen für drei Voltigier-Championate. Die oberösterreichische Stadtgemeinde ist ab Mittwoch Schauplatz der Europameisterschaft der allgemeinen Klasse und der U18- und U25-Weltmeisterschaft. Heißt in Zahlen ausgedrückt: 550 Starts in fünf Tagen, elf Titel, 266 Voltigierer, 150 Longenführer, 150 Pferde, 27 Nationen und erwartete 5000 Zuseher.

Nach dem Rücktritt der amtierenden Weltmeisterin Eva Nagiller, die 2024 auch zu Tirols Sportlerin des Jahres gewählt wurde, ruhen die rot-weiß-roten Hoffnungen auf der Steirerin Cornelia Pikl (Stmk.) und den beiden Niederösterreicherinnen Nicole Kirbisch und Sabine Kuntner. Bei den Herren trägt der WM-Vierte des Vorjahres Philip Clement (NÖ) die Erwartungslast.

Einer hartnäckigen Schulterverletzung und einer inzwischen auskurierten Halsentzündung zum Trotz fühlt er sich bereit: „Ich musste beim Training ein bisschen aufpassen, aber ich kann meine Leistung abrufen.“ In der Gruppe hofft Seefeld mit Sophie Pittl, Lena Bachbauer, Rebecca Frießer, Nina Bachbauer, Georg Gabl, Dominik Eder und Sarah Gollubics auf einen Glanztag. „Wir fahren seit 2005 von keinem Championat ohne Medaille nach Hause – und so soll es auch bleiben. Realistisch sind drei bis vier Medaillen“, tönt Bundesreferent Manfred Rebel. Und schließt dabei auch den Nachwuchs ein. Bei den Junioren ist Clara Ludwiczek (VG Pill) Titelverteidigerin, Vereinskollegin Leonie Koller greift in der Klasse Young Vaulter (U25) an.