Elfmal herausragend: Bund würdigt zeitgenössische Kunst
Die jeweils mit 10.000 Euro dotierten Outstanding Artists Awards gehen heuer unter anderem an die Autorin Milena Michiko Flašar, den in Galtür geborenen Architekten Daniel M. Büchel und die Medienkünstlerin Katrin Hornek.
Die vom Kulturministerium vergebenen Outstanding Artists Awards gehen heuer an acht Künstlerinnen und Künstler und drei Kollektive. Zu den Ausgezeichneten, die sich über ein Preisgeld von je 10.000 Euro freuen dürfen, gehören etwa das Regieduo DARUM, die Autorin Milena Michiko Flašar, die Dokumentarfilmerin Olga Kosanović und der in Galtür geborene Architekt Daniel M. Büchel. In der Sparte Bildende Kunst wurde Liesl Raff prämiert, im Bereich Medienkunst erhält das Preisgeld Katrin Hornek.
Die Ausgezeichneten im Überlblick:
- Liesl Raff (Bildende Kunst)
- DARUM (Darstellende Kunst)
- Olga Kosanović (Dokumentarfilm)
- Sasha Pirker (Experimentalfilm)
- Petra Zimmermann (Experimentelles Modedesign)
- Daniel M. Büchel (Experimentelle Tendenzen in der Architektur)
- Verein Integrative Kulturarbeit (Kulturinitiativen)
- Andreas Duscha (Künstlerische Fotografie)
- Milena Michiko Flašar (Literatur)
- Katrin Hornek (Medienkunst)
- airborne extended (Musik)
Mit den Preisen rücke man Künstlerinnen und Künstler ins Zentrum, „die mit ihrem Schaffen kraftvolle kulturelle und gesellschaftliche Impulse setzen und das zeitgenössische Kunstverständnis maßgeblich mitgestalten“, so Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) in einer Aussendung. „Prämiert werden Persönlichkeiten und Institutionen, die mit visionärem Denken, gestalterischer Exzellenz und innovativem Schaffen neue Perspektiven eröffnen.“ Der Preis hebe die unverzichtbare Rolle der Kunst als Motor für gesellschaftlichen Wandel und intellektuelle Auseinandersetzung und echte Debatten hervor, heißt es weiter. „Er ermutigt dazu, Konventionen zu hinterfragen, künstlerische Ausdrucksformen weiterzuentwickeln und mutig Neuland zu betreten.“
Preis für experimentelle Tendenzen in der Architektur künftig jährlich
In der Kategorie Experimentalfilm wird Sasha Pirker ausgezeichnet, Petra Zimmermann wird für ihr experimentelles Modedesign gewürdigt und Daniel M. Büchel wird in der Sparte „Experimentelle Tendenzen in der Architektur“ prämiert. In dieser Kategorie wurde die Auszeichnung bislang biennal vergeben – künftig gibt es auch hier jährlich neue Preisträger:innen.
„Damit wird das wachsende künstlerische und gesellschaftliche Potenzial dieser Disziplin gewürdigt und ihr innovativer Beitrag zum zeitgenössischen Kulturschaffen stärker sichtbar gemacht“, teilt das Kulturministerium mit. (APA, TT)
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