Mehrmals Geld überwiesen

Betrug auf Trading-Plattform: Zillertalerin verlor mehr als 100.000 Euro

Eine 43-Jährige aus Stumm im Zillertal verlor durch einen schweren Investment-Betrug mehr als 100.000 Euro. Wie die Polizei berichtet, hatte sich die Frau Anfang des Jahres auf einer Trading-Website angemeldet – also einer Plattform für den Handel von Aktien, Wertpapieren, Fonds und Ähnliches. Ihr Ziel: Geld gewinnbringend investieren.

Allerdings ging die Tirolerin Betrügern auf den Leim. Mit geschickter Gesprächsführung und Vortäuschung falscher Tatsachen gingen die unbekannten Täter ans Werk. Dadurch gelang es ihnen, die 43-Jährige zu mehreren Überweisungen zu verleiten. Mehr als 100.000 Euro verlor das Opfer dadurch insgesamt. Ende Juli hat sie schließlich bei der Polizei Anzeige erstattet. (TT.com)

So schützt man sich vor Betrugsversuchen

  • Seien Sie bei Angeboten, die auf Social Media beworben werden, grundsätzlich skeptisch. Anbieter, die hohe Gewinne versprechen, ohne auf die Risiken aufmerksam zu machen, sind nicht glaubwürdig.
  • Seriöse Beraterinnen und Berater versuchen niemals, Sie zu einem Investment zu überreden. Nehmen Sie von solchen Plattformen Abstand.
  • Prüfen Sie, ob die Trading-Website ein Impressum mit inländischer Adresse, inländischer Telefonnummer, einem Vertretungsberechtigten und einer E-Mail-Adresse besitzt. Außerdem sollte ein Verweis auf das Firmenbuch mit der entsprechenden Nummer angegeben sein.
  • Gewähren Sie im Zusammenhang mit Geldanlagen niemandem Zugriff auf Ihren Computer.
  • Auch seriöse Anbieter behalten sich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen zuweilen das Recht vor, die Wertpapiere von Kundinnen und Kunden zu verleihen. Solche Geschäfte gehen meist auf Kosten der Anlegerinnen und Anleger. Achten Sie daher auch auf das Kleingedruckte.

Quelle: Bundeskanzleramt