Nach zehn Jahren als Profi

Sohn von Schweizer Ski-Legende hört auf: „Nicht so weit gekommen wie gewünscht“

Der ganz große Durchbruch blieb Noel von Grünigen im Ski-Weltcup verwehrt.
© GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

Nicht nur Stephanie Venier hat am Donnerstag endgültig ihre Rennski in die Ecke gestellt: Mit Noel von Grünigen gab auch ein Schweizer Slalom-Spezialist seinen Rücktritt bekannt.

„Das wars, eine wunderschöne Zeit geht zu Ende! Nach reiflicher Überlegung beende ich meine sportliche Karriere als Skirennfahrer. Ich kann auf eine schöne Anzahl Weltcuprennen und zahlreiche Starts an Europacuprennen zurückschauen. Die daraus resultierenden Erfolge kann ich in meinem Herzen weitertragen und sind der Dank für die harte Arbeit in den über 10 Jahren als Profi“, verkündete der 30-Jährige auf Instagram.

Bei den Abschiedsworten des Sohns der Schweizer Ski-Legende Michael von Grünigen (u.a. zwei WM-Titel und 23 Weltcupsiege) schwang aber auch ein wenig Wehmut mit: „Irgendwie bin ich nicht ganz so weit gekommen, wie ich mir als kleiner Junge gewünscht habe, aber doch viel weiter als ich dann zwischenzeitlich gedacht habe. Als ich dann gemerkt habe, wie schwer es ist, in den Weltcup zu kommen, kann ich nun trotzdem mit Freuden zurückschauen. Ich bin sehr dankbar, dass ich während dieser Zeit keine einzige Saison verpasst habe und von ernsthaften Verletzungen verschont wurde.“

In den Kommentaren wurde von Grünigen herzlich in die Ski-Pension verabschiedet. Auch von zahlreichen ÖSV-Läufern wie Johannes Strolz oder Dominik Raschner. (TT.com)

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