Sicherheitsrisiko: Gekreuzigte Trump-Skulptur wird doch nicht im Basler Bahnhof ausgestellt
Eine lebensgroße Statue des britischen Künstlers Mason Storm zeigt den US-Präsidenten im orangefarbenen Häftlingsanzug am Kreuz. Die in den Bahnhof eingemietete Galerie begründet die Absage wegen Sicherheitsbedenken.
Das Kunstprojekt trägt den Titel „Saint or Sinner?“ – zu Deutsch: „Heiliger oder Sünder?“ Es zeigt den US-Präsidenten Donald Trump in einem orangefarbenen Häftlingsanzug, festgegurtet an ein Kreuz, das an eine Pritsche bei Hinrichtungen mit der Giftspritze erinnert.
Der Künstler Mason Storm schrieb auf Instagram, das Werk sei „keine humorvolle Ironieübung, sondern eine Auseinandersetzung mit dem Wesen der Politik und der Frage, wie eine einzelne Person so spaltend und polarisierend wirken kann.“ Die Reaktionen auf das Werk seien bisher gemischt gewesen. Zuletzt wurde es unter anderem bei der „Art Austria“ in Wien gezeigt.
Ab dem 6. September hätte die Statue im Basler Bahnhof ausgestellt werden sollen. Die dort eingemietete Galerie zog die Ausstellung nun zurück. Die zu erwartenden großen Menschenmengen und befürchteten Störungen stellten ein zu großes Sicherheitsrisiko dar, begründete sie die Absage. Der Bahnhof sei ein heikler Ort und ein derartiges Kunstwerk könnte den Personenfluss stören. Die Galerie sucht aktiv einen anderen Ausstellungsort. (TT.com, APA)
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