Alpine Notlagen

Panisch, erschöpft, umgeknickt: Drei Wanderinnen in Tirol mit Heli geborgen

Drei Hubschrauber-Einsätze aufgrund von deutschen Wanderinnen, die nicht mehr weitergehen konnten, gab es am Sonntag in Tirol. Der erste Vorfall ereignete sich am späten Vormittag im Bereich des Schlauchkarsattels im Karwendel (Gemeindegebiet Scharnitz). Eine 38-jährige Frau erlitt laut Polizei „aufgrund der Höhe und der Ausgesetztheit eine Panikattacke“. Sie habe ihre Wanderung nicht mehr fortsetzen können und wurde gemeinsam mit ihrem 57-jährigen Begleiter mit dem Helikopter nach Scharnitz geflogen.

In eine ähnliche alpine Notlage geriet kurz nach Mittag eine 34-jährige Deutsche im Bereich des „Gstreinjöchls“ in den Stubaier Alpen (Gemeinde Obernberg am Brenner). Sie erlitt aufgrund ihrer Erschöpfung Herz-Kreislauf-Beschwerden und konnte nicht weitergehen. Die Frau wurde vom Polizeihubschrauber ebenfalls unverletzt geborgen und ins Tal geflogen.

Gegen 13.40 Uhr kam es schließlich oberhalb der Pforzheimerhütte in St. Sigmund im Sellrain zu einem Alpinunfall. Eine 55-jährige Deutsche, die Mitglied einer Wandergruppe war, knickte mit dem rechten Fuß um und konnte nicht mehr weitergehen. Sie wurde mit dem Notarzthubschrauber „C1“ ins Krankenhaus Innsbruck geflogen. (TT.com)