Nebel und schlechte Sicht im weglosen Gelände: Vier Wanderer im Sellrain geborgen
Die vierköpfige Gruppe wollte eine Abkürzung nehmen, kam aber nicht mehr weiter. Sie wurden von der Bergrettung und einem Hubschrauber geborgen.
Eine Wandergruppe aus Deutschland musste am Sonntag im Sellraintal geborgen werden. Die vier Bergsteiger waren untertags auf den Lüsener Fernerkogel (3298 Meter) aufgestiegen. Beim Abstieg stürzte einer der Alpinisten in eine Spalte, konnte aber durch die Seilschaft selbstständig geborgen werden.
Eigentlich wollte die Gruppe dann über den Normalweg ins Tal gehen, entschied sich aber aus Zeitgründen unterhalb der „Plattigen Wand“ direkt Richtung Lüsens abzusteigen – im weglosen Gelände.
Aufwendige Bergung
Als am Abend dichter Nebel aufkam und die Sicht schlechter wurde, kamen die vier Bergsteiger nicht mehr weiter. Sie mussten einen Notruf absetzen.
Eine aufwendige Rettungsaktion begann: Ein Polizeihubschrauber flog neun Bergretter bis unter die Nebelgrenze. Von dort stiegen die Einsatzkräfte zu Fuß zu der Gruppe auf und begleiteten sie zurück zum Hubschrauber, der die erschöpften Wanderer unverletzt ins Tal flog. (TT.com)
Viel Leichtsinn im Spiel