Mit Motorrad abgestürzt und eingeklemmt: Unterländer erst nach 13 Stunden gefunden
Ein 71-Jähriger war nach einem Unfall in Kirchdorf eine ganze Nacht lang schwer verletzt unter seinem Motorrad eingeklemmt. Erst nach 13 Stunden fand ihn eine Radfahrerin, nachdem er sich zurück zum Weg robben und um Hilfe rufen konnte.
Zu dem Unfall kam es am Dienstagabend um etwa 21 Uhr. Der Einheimische war am Forstweg vom Straubingerhaus talwärts unterwegs. Dann hielt er am Wegrand an, verlor das Gleichgewicht und stürzte über die steile Böschung rund fünf Meter ab, erzählte er am nächsten Tag der Polizei. Sein rechter Fuß wurde dabei unter dem Motorrad eingeklemmt.
Radfahrerin hörte Hilferufe
Die ganze Nacht musste der 71-Jährige in der Zwangslage verharren. Mittwochfrüh konnte er sich schließlich befreien und sich am Boden robbend langsam in Richtung Weg vorarbeiten. Gegen 10 Uhr hörte eine vorbeikommende E-Bikerin die Hilferufe des Mannes, entdeckte ihn in der Böschung und setzte sofort die Rettungskette in Gang.
Der Motorradfahrer zog sich zusätzlich zu einer schweren Knöchelverletzung auch noch Verletzungen am linken Ellbogen sowie mehrere Prellungen und Abschürfungen zu. Er wurde von der Rettung geborgen und in den Schockraum des St. Johanner Krankenhauses gebracht. „Die Durchführung eines Alkomattests war an der Unfallstelle sowie im Krankenhaus aufgrund der dringenden medizinischen Maßnahmen nicht möglich“, berichtet die Polizei. (TT.com)