Das schießt den Vogel ab: Mann ging in Südtirol mit riesigem Papagei wandern
In Sulden wurde ein Wanderer mit einem riesigen Papagei auf der Schulter im Nationalpark Stilfserjoch gesichtet. Kritik kommt seitens des Alpenvereins.
Sulden – Es sind schon einige schräge Vögel auf den Bergen unterwegs. Das Wanderduo, das am vergangenen Wochenende im Nationalpark Stilfserjoch im Gemeindegebiet von Sulden in Südtirol unterwegs war, dürfte selbigen aber abgeschossen haben.
Roberto Rinaldi, ein Mitglied des Club Alpino Italiano, des italienischen Alpenvereins, hat dort einen Wanderer fotografiert, der mit einem gewaltigen Papagei auf den Schultern unterwegs war. Darüber berichtete die italienische Zeitung Il Dolomiti.
Kritik am Wanderer
Der Mann war offenbar auf dem Weg von der Hintergrathütte nach Sulden. Er habe zuerst seinen Augen nicht getraut, es sei eine „absurde Szene“ gewesen, sagt Rinaldi. Zum Schmunzeln findet er die Situation aber nicht: „Sicherlich war das, was wir gesehen haben, außergewöhnlich und auch riskant“, zitiert Il Dolomiti den Augenzeugen. Es handelte sich um ein unwegsames, exponiertes und brüchiges Gelände, heißt es. Der Papagei hätte mit seinen Flügelschlägen den Wanderer auch aus dem Gleichgewicht bringen können, kritisiert er.
Nach ersten Berichten hat sich auch der Verein „Pappagalli in Volo“ zu dem Fall zu Wort gemeldet. Demnach würde es sich beim Papageien um einen Harlekin Ara namens Ernesto handeln, der das Freifliegen gewohnt ist. Er sei auch nicht verängstigt gewesen, sondern habe die Wanderung genossen. (TT.com)
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