Antisemitismus-Vorwurf

Posting über Israel: ORF prüft dienstrechtliche Konsequenzen gegen Redakteur

Der ORF prüft Konsequenzen gegen einen Mitarbeiter aufgrund eines Antisemitismus-Vorwurfs.
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Die Wortmeldung eines langjährigen ORF-Mitarbeiters löst heftige Kritik aus. Der Sender verurteilte das Posting als „völlig inakzeptabel“, dienstrechtliche Konsequenzen werden geprüft.

Ein mittlerweile offline genommener Kommentar eines langjährigen ORF-Mitarbeiters in den sozialen Medien löste heftige Kritik aus. Der Redakteur, der seit 30 Jahren für die Sendung „Am Schauplatz“ arbeitet, kommentierte mit Bezug auf Israel unter anderem: „Wenn ich 2000 Jahre lang Opfer bin, dann sollte ich mir langsam überlegen, woran das wohl liegen mag.“ Die Aussagen wurden vielfach als antisemitisch kritisiert.

Laut einem Bericht des Kurier erklärte der ORF, dass das Posting „völlig inakzeptabel“ sei. Eine Überprüfung möglicher dienstrechtlicher Konsequenzen sei eingeleitet worden. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann postete das Statement auch selbst auf der Plattform X. (TT.com)