Neubau der Zentrale: Johanniter Tirol ab sofort in Übergangsquartier
Die Johanniter-Zentrale in Innsbruck zieht vorübergehend um. Ab dem 25. August finden Klienten die Hilfsorganisation in einem Container-Quartier in der Josef-Wilberger-Straße 37. Der Umzug wurde nötig, da das bisherige Gebäude abgerissen und neu gebaut wird.
Innsbruck – Wo bisher nur Einsatzfahrzeuge parkten, steht nun eine zweistöckige Containerlandschaft: Die Johanniter Tirol haben ihre Übergangszentrale in der Josef-Wilberger-Straße 37 bezogen. Der Umzug erfolgte innerhalb von zwei Wochen, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
"Für unsere Klienten bleibt alles gleich. Nur wer einen Erste-Hilfe-Kurs oder ein Verkehrscoaching gebucht hat, darf jetzt zur Hausnummer 37 kommen", erklärt Franz Bittersam, Geschäftsführer der Johanniter Tirol. Alle Angebote wie Rettungsdienst, Mobile Pflege und Betreuung sowie Ausbildungen laufen normal weiter.
Die Container-Lösung ist auf zwei bis drei Jahre ausgelegt – so lange, bis die neue Zentrale fertiggestellt ist. Das Erdgeschoss des Übergangsquartiers ist barrierefrei zugänglich. Kostenlose Behindertenparkplätze befinden sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe zählt mit 1200 Mitarbeitenden zu den führenden Hilfsorganisationen Österreichs. Neben Rettungsdienst und Krankentransport bietet sie ein breites Spektrum sozialer Leistungen an, darunter Wohnungslosenhilfe, Hauskrankenpflege und Katastrophenhilfe. (TT)
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