Investition von 1,45 Mio. Euro

40 Jahre im Keller der Gemeinde: Neue Räume für Bergrettung Axams

Durch die Unterstützung des Land Tirols, der Gemeinden Axams, Götzens, Birgitz, Grinzens und Sellrain wird für die Bergrettung Axams eine neue Ortsstelle gebaut. Kürzlich erfolgte der Spatenstich.
© Bergrettung

Die Bergrettung Axams erhält neue Räumlichkeiten. Bald können die Ehrenamtlichen in einen Zubau bei der Mittelschule einziehen und erhalten damit adäquate Räume für ihre vielfältigen Aufgaben.

Axams – Riesige Vorfreude herrscht bei den 69 aktiven Bergretterinnen und Bergrettern in Axams, die schon bald in ihre eigenen Räumlichkeiten umziehen können. 40 Jahre lang war die Bergrettung im Keller der Gemeinde Axams untergebracht.

Durch einen Zubau an der Mittelschule erhält die Ortsstelle nun adäquate Räumlichkeiten, die für die vielfältigen Aufgaben benötigt werden, immerhin umfasst das Einsatzgebiet nicht nur die Gemeinden Axams, Birgitz, Grinzens, Götzens und Sellrain, sondern mit dem Fotschertal, dem Ruhegebiet Kalkkögel und dem Skigebiet Axamer Lizum auch beliebte Bergareale, die regelmäßig von Tausenden Wanderern und Outdoor-Sportlern besucht werden.

„Mit dem neuen, modernen Standort der Bergrettung in Axams schaffen wir die Voraussetzungen, um im Notfall schnell und professionell Hilfe leisten zu können. Stellvertretend für die Landesregierung danke ich allen Bergretterinnen und Bergrettern für ihren Einsatz“, betonte die Landesrätin für Gesundheit, Cornelia Hagele, beim Spatenstich, der kürzlich in Axams durchgeführt wurde.

1,45 Millionen Euro werden investiert

Auf 340 Quadratmeter entstehen ein Schulungsraum, Einsatzzentrale, Lager, Garagen und Spinde. 1,45 Mio. Euro Netto-Gesamtbaukosten inklusive Planungen und Tiefbauarbeiten wurden für den Bau veranschlagt. „Durch die Schaffung dieser neuen Infrastruktur werden wir in der Lage sein, noch effektiver zu agieren und im Ernstfall schneller und zielgerichteter zu handeln“, freut sich Ortsstellenleiter Heinz Gatscher über die Umsetzung.

Seit knapp 50 Jahren leisten die Bergretter in der Region ehrenamtliche Arbeit und sind an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden einsatzbereit. In den letzten zehn Jahren waren die Bergretter 269 Mal im Einsatz und leisteten dabei 3500 ehrenamtliche Stunden. Aufgrund des komplexen Einsatzgebietes kommen wöchentliche Proben und regelmäßige Schulungen hinzu. (TT)

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