„Ampel leuchtet dunkelrot“: Natascha Ochsenknecht spricht über Prozess von Sohn Jimi Blue
In einem Interview mit der Bunten sprach Natascha Ochsenknecht, Mutter des Schauspielers Jimi Blue, über den Prozess ihres Sohnes. Vorwürfe, bei der Erziehung versagt zu haben, wies die 61-Jährige zurück.
München – Bei Jimi Blue Ochsenknecht, der zuletzt wegen einer unbezahlten Hotelrechnung vor dem Innsbrucker Landesgericht gestanden war, weist seine Mutter öffentlich jede Schuld von sich, bei der Erziehung versagt zu haben. „Ich glaube nicht, dass es automatisch die Schuld der Eltern ist, wenn bei Kindern was schiefläuft. Noch dazu, wenn sie erwachsen sind“, sagte Fernsehmoderatorin Natascha Ochsenknecht am Mittwoch der Bunten. „Ich finde diesen Vorwurf lächerlich. Jeder, der uns kennt, weiß, dass die Kinder super aufgewachsen sind.“
Die 61-Jährige sagte über ihren Sohn Jimi Blue (33), er müsse für Fehler geradestehen. Es gebe Fehler im grünen Bereich, die mit einer Entschuldigung wiedergutzumachen seien. Aber: „Bei Jimi leuchtete die Ampel dunkelrot. Dafür muss er geradestehen. Das muss er alleine klären und auch finanziell für den Schaden aufkommen. Und 18.000 Euro sind viel Geld.“
Bei ihren drei Kindern - neben Jimi Blue sind das Wilson (35) und Cheyenne (25) - habe es Situationen gegeben, bei denen sie „Mist!“ gedacht habe, berichtete Ochsenknecht. „Natürlich nie so schlimm wie bei Jimi. Damit muss ich als Mutter klarkommen.“ Ihre Kinder seien dennoch feine Menschen.
Jimi Blue in Innsbruck angeklagt
Der 33-jährige Jimi Blue Ochsenknecht war wegen schweren Betrugs angeklagt, ist vom Gericht in Innsbruck im August nicht verurteilt worden. Das Verfahren wurde im August gegen eine Geldbuße von 18.000 Euro beigelegt.
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Fans, eine Geste und 18.000 Euro Geldbuße: Das war der Ochsenknecht-Prozess
Der Reality-TV-Darsteller hatte bei der Feier zu seinem 30. Geburtstag in einem Tiroler Hotel eine Rechnung von 14.000 Euro nicht beglichen. Erst nach jahrelangem Tauziehen und seiner Festnahme am Hamburger Flughafen wurde die Rechnung bezahlt. (APA, dpa)
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