Erdbeben in Afghanistan: Zahl der Toten auf über 2200 gestiegen
Die Zahl der Opfer nach dem verheerenden Erdbeben in Afghanistan ist auf über 2200 Tote gestiegen. Vier Tage nach dem Beben hat die dortige Regierung am Donnerstag diesen drastischen Anstieg gemeldet. Mittlerweile seien 2217 Tote sowie fast 4000 Verletzte gezählt worden, schrieb Vize-Regierungssprecher Hamdullah Fitrat im Onlinedienst X. Der Großteil der Opfer wurde demnach in der nordöstlichen Provinz Kunar registriert.
Die Bergungsarbeiten in den Katastrophengebieten dauerten an. Das Beben der Stärke 6,0 hatte sich am späten Sonntagabend in der Nähe der Großstadt Dschalalabad im Osten Afghanistans ereignet. Fast 7000 Häuser in den Provinzen Kunar, Nangarhar und Laghman im bergigen Grenzgebiet zu Pakistan wurden nach offiziellen Angaben zerstört. Die Taliban-Regierung rief die Weltgemeinschaft zu internationaler Hilfe auf. (APA, AFP)
Spendenmöglichkeiten
- Österreichisches Rotes Kreuz: IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144, Kennwort: „Katastrophenhilfe“ oder online
- Caritas Österreich: IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560, Kennwort: „Katastrophenfonds“, mehr dazu online
- UNICEF Österreich: mehr dazu online
- CARE Österreich: IBAN: AT77 6000 0000 0123 6000 oder online
- World Vision Österreich Katastrophenhilfe: IBAN: AT22 2011 1800 8008 1800
- Diakonie: IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333, Spendenkennwort: „Katastrophenhilfe“, mehr dazu online
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Erdbeben in Afghanistan: Laut Taliban schon mehr als 1400 Tote
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