Österreichischer Act gesucht: So bewirbt man sich für den Song Contest 2026
Bis 15. Oktober können sich heimische Musikerinnen und Musiker für einen Auftritt bei der Castingshow „Vienna Calling“ am 20. Februar bewerben. Aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird der österreichische Act für den Song Contest 2026 ausgewählt.
Am 20. Februar 2026 steigt die rot-weiß-rote ESC-Fieberkurve erstmals auf gerade noch gesunde Höchststände: An diesem Tag kürt der ORF in der Castingshow „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ jenen heimischen Act, der Österreich am 16. Mai im Finale des 70. Eurovision Song Contest vertreten wird. Interessierte Musikerinnen und Musiker, die sich in einer Reihe mit Udo Jürgens, Conchita Wurst und zuletzt JJ als heimische ESC-Gewinner sehen, können sich bis 15. Oktober für eines von zwölf Tickets für die Show auf ORF 1 bewerben.
Stilistisch gibt es keine Einschränkungen. „Ob englischsprachiger Popsong, deutschsprachige Nummer oder eingängiger Dialekthit – der ORF öffnet die Bühne für das gesamte Musikland Österreich“, hieß es am Montag in der Ausschreibung. Ein paar konkrete Kriterien für Bewerberinnen und Bewerber gibt es jedoch.
Das sind die Voraussetzungen:
- Mindestalter von 16 Jahren;
- Maximal sechs Personen auf der Bühne;
- Der Song darf maximal drei Minuten lang sein und
- er darf vor dem 1. September 2025 nicht kommerziell veröffentlicht oder aufgeführt worden sein.
Zudem sind eine „tolle Bühnenpräsenz“ und „eine beeindruckende Stimme“ erforderlich. Jede Interpretin bzw. jeder Interpret darf nur für ein Land antreten und das Lied muss live mit Halbplayback vorgetragen werden. Texte, Ansprachen und Gesten politischer Natur sind während des Contests untersagt. Außerdem: Der Song muss eine Kreativleistung darstellen, die zum Hauptteil ohne KI-Unterstützung erarbeitet wurde.
>> Wer sich bewerben will, findet HIER nähere Informationen.
„Der ESC 2026 in Wien ist der größte Event, der im kommenden Jahr in Österreich ausgetragen wird. Unser erklärtes Ziel ist, das ganze Land einzubinden und zu begeistern“, begründete ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz in einer Aussendung ihre Entscheidung, erstmals seit 2016 einen nationalen Vorentscheid zur Kür des ESC-Kandidaten oder der -Kandidatin abzuhalten, bei dem auch das Publikum mitzumischen hat. (TT.com)
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