Krimi in Ungarn: ÖTV-Team zog mit 3:2-Sieg in Davis-Cup-Finalturnier ein
Österreichs Tennis-Männer haben als Außenseiter das Davis-Cup-Finalturnier in Bologna erreicht. Jurij Rodionov führte die ersatzgeschwächte ÖTV-Equipe mit zwei Einzelsiegen erstmals seit 2012 ins Viertelfinale.
Den entscheidenden dritten Punkt zum 3:2-Endstand holte der 26-Jährige am Samstag auf Hartplatz in Debrecen mit einem überzeugenden 6:2,6:1-Erfolg gegen Routinier Marton Fucsovics. Zuvor hatten die Österreicher eine 2:0-Führung nach dem ersten Tag verspielt.
Alexander Erler und Lucas Miedler mussten sich im Doppel Fabian Marozsan/Zsombor Piros mit 6:7(4),6:7(2) geschlagen geben. Lukas Neumayer unterlag im Anschluss im Einzel Piros 5:7,6:7(6). Im Entscheidungsmatch behielt Rodionov vor 3000 Zuschauern in der halbvollen Fönix Arena aber die Nerven.
„Es ist ein Traum, es fühlt sich nicht real an. Ich habe fast perfektes Tennis gespielt“, meinte der Niederösterreicher. „Es war ein wirklich guter Moment, um das beste Tennis meines Lebens zu zeigen.“ (APA)
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