Gelingt die Sensation?

Cup-Schlager in der Reichenau: Glänzer freut sich auf die Legende Didi

Trifft ein Ruhepol auf einen Vulkan? Reichenau-Coach Gernot Glänzer fiebert dem Duell mit WAC-Trainer Didi Kühbauer entgegen.
© Rita Falk

Westligist SVG Reichenau bittet heute (18 Uhr) in der zweiten ÖFB-Cuprunde Bundesligist und Salzburg-Bezwinger WAC zum Kunstrasen-Tanz.

Lässt sich der Reichenauer Derbysieg in der Regionalliga West am Wochenende mit dem WAC-Erfolg über Salzburg zwei Ligen darüber vergleichen? Wohl eher nicht, aber beide Teams sammelten im Liga-Betrieb Punkte wie Selbstvertrauen. Und die wollen auch beide mit ins Cupspiel nehmen.

Auf der Trainerbank trifft der Osttiroler Gernot Glänzer auf den Burgenländer Didi Kühbauer. Und der Reichenauer Langzeit-Coach lächelt diesem besonderen Treffen seit der Auslosung entgegen: „Man sieht nicht jeden Tag so einen prominenten Kollegen wie Didi Kühbauer auf der gegnerischen Trainerbank. Er ist eine Legende und war in aktiven Zeiten einer der besten österreichischen Mittelfeldspieler der Geschichte“, verneigt sich Glänzer vor dem WAC-Cheftrainer.

Salzburg entzaubert

Das Videostudium vom 3:1-Sieg der Wölfe mit dem Ötztaler Torschützen Alessandro Schöpf gegen Salzburg hat den Respekt nur verstärkt: „Sie sind richtig stark, da werden wir nicht wie die Esel anrennen können und werden es etwas defensiver anlegen, auch wenn das nicht unbedingt unserem Naturell entspricht.“ Ein Déjà-vu der Vorsaison, des 0:9 gegen den GAK (0:2 stand es nach sechs Minuten), soll es aber auf keinen Fall geben.