Auch B171 betroffen

Lkw verlor Ladung und Einzelteile auf Inntalautobahn, 13 Kilometer langer Stau im Frühverkehr

Bis zum frühen Vormittag hat sich der Stau zwischen Hall und Schwaz nur teilweise aufgelöst.
© Asfinag/Screenshot

Der Anhänger eines Lkw blieb bei einer Mautkontrollanlage hängen und wurde dabei beschädigt. Für die Aufräumarbeiten nach dem Unfall in Hall musste ein Fahrstreifen kurzzeitig gesperrt werden. Das sorgte für einen 13 Kilometer langen Stau.

Mils, Hall – Am Dienstagmorgen verlief der Frühverkehr durch das Inntal besonders zäh: Wie die Polizei mitteilte, verlor ein 20-jähriger Lkw-Fahrer gegen 5.50 Uhr auf der Inntalautobahn (A12) in Mils in Fahrtrichtung Innsbruck aus bisher unbekanntem Grund die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Dabei touchierte der Lkw vor der Anschlussstelle Hall Mitte die Leitplanke und geriet über die Asphaltkante. Sein Anhänger streifte dadurch die Überkopf-Mautkontrollanlage, wodurch Plane, Dach und Heckklappe abgerissen wurden. Ladegut und Fahrzeugteile verteilten sich auf der Fahrbahn. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Für die Aufräumarbeiten war ein Fahrstreifen kurzzeitig gesperrt. Dadurch entstand ein Stau, der 13 Kilometer bis nach Schwaz zurückreichte. Der ÖAMTC sprach ab 7.15 Uhr bereits von einer Stunde Zeitverlust.

Bis zum Vormittag hat sich der Stau aufgelöst. Im Umfeld des betroffenen Autobahnabschnitts, besonders auf der Tiroler Straße (B171), kam es durch den Ausweichverkehr ebenso zu Verzögerungen. (TT.com)

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