Staatsbegräbnis für italienischen Skifahrer Franzoso: „Sind immer noch fassungslos“
Italiens Sportfamilie verabschiedete sich am Dienstag von Matteo Franzoso. In seiner Heimat Sestriere fand das Staatsbegräbnis für den in Chile beim Training verunglückten 25-Jährigen statt.
Familie und Freunde waren ebenso unter den Trauergästen wie Sportminister Andrea Abodi, Franzosos Teamkollege Christof Innerhofer oder der ehemalige Weltcupläufer Giuliano Razzoli.
„Unsere Gemeinschaft ist noch immer fassungslos angesichts dieses Unglücks, das uns einen ganz besonderen jungen Mann genommen hat“, sagte Sestrieres Bürgermeister Gianni Poncet in seiner Grabrede.
Nach dem öffentlichen Abschied wurde der Leichnam von Franzoso auf den Friedhof der Kirche San Restituto überführt. Dort erfolgte dann die Beisetzung im engsten Familienkreis, wie sportnews.bz berichtet.
Der Skiclub Sestriere nahm mit einem bewegenden Video Abschied von seinem Rennläufer: „Danke, für alles, was du uns gegeben hast. Wir werden immer auf dich stolz sein!“
Franzoso war in der Vorwoche beim Training in Übersee gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Windschutz geprallt. Zwei Tage nach dem Unfall erlag er seinen schweren Verletzungen. (TT.com)
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