Erfundene Ausrede

Nächtliche Verfolgungsjagd durch Innsbruck: 19-jähriger Raser gar nicht mit Waffe bedroht

Ein 19-jähriger Autofahrer raste in der Nacht auf Sonntag durch Innsbruck und flüchtete vor der Polizei. Als Grund gab er an, zuvor von jemandem mit einer Waffe bedroht worden zu sein. Eine Ausrede, wie sich herausstellte.

Zu einer wilden Verfolgungsjagd kam es in der Nacht auf den 14. September in Innsbruck. Ein 19-Jähriger war gegen 0.30 Uhr durch den Stadtteil Pradl gerast, als eine Polizeistreife die Verfolgung aufnahm.

Trotz Blaulicht und Folgetonhorn blieb der junge Lenker nicht stehen. Im Gegenteil: Er beschleunigte und flüchtete weiter.

Als die Beamten den Mann schließlich stoppen konnten, erklärte dieser, er sei zuvor von einer Person mit einer Waffe bedroht worden. Alkoholisiert war er nicht.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass die angebliche Bedrohung nie stattgefunden hatte. Bei der Befragung räumte der 19-Jährige ein, die Geschichte nur erfunden zu haben. Er wird nun wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt. (TT.com)

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