Spotify-Gründer Daniel Ek zieht sich aus Vorstand zurück
Fast 20 Jahre nach der Gründung des Streaminganbieters Spotify zieht sich dessen Gründer Daniel Ek von der operativen Spitze zurück. Er bleibt jedoch im Unternehmen.
Stockholm – Der Spotify-Gründer und -Chef Daniel Ek wechselt zum Jahreswechsel an die Spitze des Verwaltungsrats und legt seine Position als Vorstandsvorsitzender zurück. Er werde sich in seiner neuen Position der langfristigen Strategie und der Investitionsplanung widmen, teilte der Musikstreaming-Dienst am Dienstag mit.
Den Vorstandsvorsitz übernähmen als Doppelspitze der bisherige Technologiechef Gustav Söderström und Alex Norström. Norström verantwortet aktuell das Marketing des schwedischen Unternehmens. Die in den USA notierten Spotify-Aktien fielen als Reaktion auf den geplanten Führungswechsel um gut 4 Prozent.
Immer wieder Kritik an Spotify
Spotify gilt als klare Nummer eins im Musikstreaming und hat nach jüngsten Angaben 696 Millionen Nutzer:innen, von denen 276 Millionen zahlende Abo-Kund:innen sind. Der Streamingdienst steht immer wieder in der Kritik – insbesondere wegen seiner geringen Vergütung für Künstler:innen, der Klangqualität und der jüngsten Flut an KI-generierter Musik. Kürzlich wurde auch Kritik am CEO Daniel Ek laut, weil dieser sein Investment in ein Rüstungsunternehmen verdoppelte. Verschiedene Bands ließen deshalb ihre Musik von der Plattform entfernen (TT.com)
Strengere Regeln
Spam-Filter, KI-Kennzeichnung und Co: Diese Änderungen kommen auf Spotify-User zu
Wenig praxistauglich