Tennis-Ass Ofner verzichtet auf Antreten in Wien, Rodionov erhält Wildcard
Die am Montag mit dem Hauptbewerb beginnenden Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle finden ohne Österreichs aktuelle Nummer zwei im Männer-Tennis, Sebastian Ofner, statt. Der 29-jährige Steirer gab am Donnerstag seinen Verzicht auf ein Antreten bekannt. Grund sind anhaltende körperliche Probleme bei Ofner, die zuletzt auch einen Negativlauf von acht Niederlagen en suite zur Folge hatten. Seine Wildcard erhält nun Jurij Rodionov.
Ofner hatte in seiner Comeback-Saison, die zunächst sehr erfreulich verlaufen war, immer wieder Probleme im rechten Handgelenk und Schmerzen in den beiden im Vorjahr operierten Fersen. "Ich war seit meiner Rückkehr auf den Tennisplatz leider nie richtig schmerzfrei, in letzter Zeit sind die Beschwerden immer größer geworden. Ich hätte natürlich sehr gerne in Wien gespielt, aber aufgrund meiner körperlichen Verfassung muss ich für eines meiner großen Saison-Highlights leider absagen", erklärte Ofner, der sich nun genaueren Untersuchungen am Handgelenk und den Fersen unterziehen wird.
Turnierdirektor und Ofner-Manager Herwig Straka bedauerte dies. "Es ist schade, dass Sebastian in Wien nicht dabeisein kann, nachdem er vor allem in der ersten Saisonhälfte trotz seiner körperlichen Probleme mit starken Leistungen auf die ATP-Tour zurückgekehrt ist. Aber oberste Priorität hat nun, dass er wieder komplett fit wird und schmerzfrei spielen kann."
Den frei gewordenen Startplatz beim ATP-500-Turnier erhielt nun Davis-Cup-Held Rodionov. Dieser hatte im September zwei Punkte zum 3:2-Sieg über Ungarn in Debrecen beigetragen, womit das ÖTV-Team beim Final 8 in Bologna (19.11. gegen Italien) dabei ist. Rodionov ist zum dritten Mal nach 2020 und 2022 im Hauptbewerb des Stadthallenturniers dabei. "Jurij hat beim Davis Cup voll überzeugt. Wenn er diese Form auch in Wien ausspielen kann, ist ihm auch hier einiges zuzutrauen", glaubt Straka. (APA, TT.com)
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