Halbzeit in der Bundesliga

Heimgala gegen Klaus: Jetzt ist Finale für Inzings Ringer zum Greifen nahe

Inzings Timon Haslwanter lieferte die Sensation des Abends.
© Walder

Inzing – „Wenn einem so gut wie alles aufgeht, dann kommt so ein Ergebnis zustande. Es war eine Machtdemonstration.“ Inzing-Routinier Daniel Gastl genoss den 35:7-Heimerfolg gegen Klaus in der Ringer-Bundesliga in vollen Zügen. Der Vizemeister gewann am Samstag 12 der 14 Kämpfe, ließ den Vorarlbergern nicht den Hauch einer Chance und dürfte mit mehr als nur einem Bein zum fünften Mal in Folge im Finale stehen.

„Jetzt sieht es für uns schon sehr gut aus“, weiß Gastl zur Halbzeit des Grunddurchgangs, in dem Inzing zwei der drei Kämpfe gewann. Der EM-Bronzemedaillengewinner von 2022 rang seinen um 27 Kilogramm (!) schwereren Gegner nieder.

Die Sensation des Abends lieferte aber Timon Haslwanter, der im Freistil den Nationalkader-Athleten Johannes Ludescher schlug. Und Benjamin Greil gewann zum zweiten Mal in Folge sowohl im Freistil als auch in der griechisch-römischen Disziplin. Den wahrscheinlichen Final-Heimkampf würde Inzing Ende November in der USI-Halle austragen – und damit wie beim Titel im Jahr 2022 in Innsbruck und nicht in Telfs wie in den vergangenen beiden Jahren. „Vielleicht ein gutes Omen“, grinst Gastl.

Im unteren Play-off blieb Hötting/Hatting beim 28:19-Erfolg über Hörbranz makellos – und Vollkraft Innsbruck (8:39 in Wien) punktelos.