Polizei fasst Geldfälscher auf der Autobahn bei Mittenwald
Bei der Kontrolle eines Busses mit italienischem Kennzeichen wurde ein Mitreisender als gesuchter Verbrecher entlarvt und festgenommen.
Die Bundespolizei hat am Montag an der B2 nahe Mittenwald einen mutmaßlichen Geldfälscher gefasst und ins Gefängnis gebracht. Der Mann steht im dringenden Tatverdacht, im Sommer des vergangenen Jahres in Oberbayern falsche 50-Euro-Scheine in Umlauf gebracht zu haben.
Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle der Insassen eines in Italien zugelassenen Busses fanden die Bundespolizisten heraus, dass einer der Reisenden von der Münchner Justiz gesucht wurde.
Mit Falschgeld Geschäfte abgewickelt
Dem Haftbefehl zufolge soll der Kosovare mehrfach mit Falschgeld Geschäfte abgewickelt und seinen Opfern jeweils einen finanziellen Schaden zugefügt haben. Anschließend hatte sich der 34-Jährige, der in Deutschland weder gemeldet ist noch über eine Unterkunft verfügt, offenkundig ins Ausland abgesetzt.
Das Amtsgericht München war von der Fluchtgefahr des dringend Tatverdächtigen ausgegangen und hatte dementsprechend einen Untersuchungshaftbefehl erlassen. Diesen konnte die Garmisch-Partenkirchner Bundespolizei vollstrecken, als der gesuchte Mann von Italien aus in die Bundesrepublik zurückkehrte. Er wurde zum Revier in Garmisch-Partenkirchen gebracht. Von dort aus wurde er beim Münchner Amtsgericht vorgeführt. Auf richterliche Anordnung hin hatte er in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim die Untersuchungshaft anzutreten. (TT)