„Lichtblicke“ auf tt.com: Marianne Hengl trifft Alexander Niederwimmer
Richter Alexander Niederwimmer verlor nach einem Unfall sein Augenlicht. In der 48. Folge der „LICHTblicke & Wegweiser“ erzählt der Oberösterreicher seine Geschichte.
Sein Traumberuf war Polizeijurist. Ein Unfall hätte diesen Wunsch fast zerstört. Aber Alexander Niederwimmer ließ sich nicht davon aufhalten, dass er sein Augenlicht verlor. Der Linzer studierte Jus und wurde schließlich einer der ersten blinden Richter in Österreich. Den Satz „Das geht nicht“ akzeptiert er einfach nicht. Mit Marianne Hengl spricht er in der neuen Ausgabe der „LICHTblicke & Wegweiser“ über Vorurteile und Unwissenheit und darüber, wie er sie überwunden hat.
📽️ Video | Marianne Hengl trifft Alexander Niederwimmer
Immer wieder stieß Alexander Niederwimmer auf Widerstand – während des Studiums, bei den ersten Bewerbungen. Und immer fand er einen Weg, sein Gegenüber zu überzeugen, ihm eine Chance zu geben. Er war der erste blinde Absolvent an der Linzer Kepler Universität und wurde tatsächlich Polizeijurist. „Ich hatte Glück, dass die damalige Führung sagte: ,Versuchen wir es!‘“, sagt Niederwimmer. Aus dem Versuch wurden 17 Jahre, „die wahnsinnig Spaß gemacht haben“.
Dass er einmal Richter werden sollte, das war nicht sein Plan. „Ich wollte mit der Bewerbung die Behörde, die Politik sensibilisieren. Damals, im Jahr 2014, gab es in Österreich weder einen blinden Richter noch einen blinden Staatsanwalt.“ (TT.com)
Frühere Folgen:
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