Zehntausende Euro Schaden: Tiroler Polizei ermittelt in zwei Fällen von Cybercrime
Innsbruck, Leutasch – Gleich zwei Fälle von Internetbetrug, bei denen zwei Männer teils tausende Euro verloren, beschäftigen derzeit die Polizei in Tirol. So erstattete zum einen ein in Österreich wohnhafter 42-jähriger Deutscher bei der Polizeiinspektion Seefeld Anzeige wegen eines schweren Betrugs durch „Cyber Trading“. Der Mann war im Juni auf eine in einem sozialen Medium geschaltete Werbeanzeige gestoßen und nahm daraufhin Kontakt mit den vermeintlichen Anbietern auf.
Unter deren Anleitung erstellte er einen Account sowie mehrere Konten, auf die er Geld einzahlte, in der Hoffnung auf hohe Renditen. Als er schließlich aufgefordert wurde, einen fünfstelligen Eurobetrag für angebliche Kontogebühren zu zahlen, um eine Auszahlung zu erhalten, stoppte er die Zahlungen und erstattete Anzeige. Der Mann wurde laut Polizei um mehrere zehntausend Euro betrogen.
Auf Tochter-Trick reingefallen
In Innsbruck wiederum fiel am Freitag ein 77-jähriger Mann auf einen Tochter-Trick rein. Gegen 14 Uhr gab sich eine bis dato unbekannte Person über einen Messengerdienst als dessen Tochter aus. Sie behauptete, eine neue Telefonnummer zu haben und in Schwierigkeiten zu stecken. In der Sorge um seine vermeintliche Tochter überwies der Mann einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag auf das angegebene Konto. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. (TT.com)