Ausstellung: 150 Jahre Goldschmiedekunst im Rabalderhaus Schwaz
Das Rabalderhaus in Schwaz präsentiert eine besondere Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen der Goldschmiede Schneider-Rappel. Die traditionsreiche Handwerkskunst wird mit verschiedenen Veranstaltungen und Workshops gewürdigt.
Die Geschichte der Goldschmiede Schneider-Rappel reicht bis ins Jahr 1875 zurück, als Jakob Philipp Rappel das Unternehmen gründete. Heute, 150 Jahre später, führen Susanne Misslinger und Lea Schneider den Betrieb in der fünften Generation am ursprünglichen Standort weiter. Diese beeindruckende Kontinuität und handwerkliche Tradition wird nun im Rabalderhaus Schwaz mit einer Sonderausstellung gewürdigt.
Die Ausstellung gibt Einblicke in die Entwicklung des Familienunternehmens und zeigt eine Vielzahl von handgefertigten Werken. Besonders interessant ist der Vergleich zwischen historischen und zeitgenössischen Schmuckstücken, die den Wandel der Goldschmiedekunst über eineinhalb Jahrhunderte dokumentieren.
Vielfältiges Rahmenprogramm
Begleitend zur Ausstellung findet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm statt. Am Sonntag, 9. November, führt Martin Wex um 17 Uhr durch die Ausstellung und erzählt dabei Familiengeschichten aus der langen Tradition des Unternehmens.
Kunstinteressierte sollten sich den 4. Dezember vormerken: Um 19 Uhr bietet Professor Markus Neuwirth eine kunsthistorische Führung durch die Ausstellung an, die den kulturellen und historischen Kontext der Schmuckstücke beleuchtet.
Ein besonderes Highlight bildet die Vernissage im Laden der Goldschmiede Schneider-Rappel am 21. November um 19 Uhr sowie am 22. November ab 10 Uhr. Hier können Besucher die Räumlichkeiten des traditionsreichen Betriebs kennenlernen.
Handwerkskunst zum Mitmachen
Die Ausstellung beschränkt sich nicht auf das bloße Betrachten: Interessierte haben die Möglichkeit, in laufend angebotenen Workshops in der Goldschmiede Schneider-Rappel selbst Hand anzulegen und die Faszination des Goldschmiedehandwerks zu erleben. Die Details zu diesen Workshops können direkt bei der Goldschmiede erfragt werden.
"Ähnlich dem Entstehungsprozess eines zu formenden Schmuckstückes unterliegt auch die Geschichte der Goldschmiede einem von Generation zu Generation getragenen und fortgeführten Wandel", heißt es in der Ankündigung. Diese Philosophie spiegelt sich in der Ausstellung wider, die sowohl die Tradition als auch die Innovation des Handwerks zeigt.