Wasserkraft und ÖBB? Ein starkes Team!
Grüne Energie ist längst mehr als ein Trend – sie ist die Grundlage für Österreichs Mobilität der Zukunft. Wäre es nicht gut, wenn man sie selbst produziert?
Die Antwort der ÖBB: Eigene PV-, Wind und Wasserkraftwerke sichern die Stromversorgung für den Bahnbetrieb und leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Klimaschutz mit System
Als eines der größten Klimaschutzunternehmen Österreichs, sparen die ÖBB jährlich rund 3,5 Millionen Tonnen CO₂ durch nachhaltigen Verkehr. Seit 2018 fährt die Bahn mit 100 % grünem Bahnstrom. Und auch abseits der Schiene wird auf Nachhaltigkeit gesetzt: Bahnhöfe, Werkstätten, Büros und Containerkräne werden seit 2019 mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt. Dabei achten die ÖBB darauf, schon heute eine umweltfreundliche Infrastruktur zu gestalten, die Verantwortung für Folgegenerationen übernimmt. Die Eigenproduktion von nachhaltigem Strom im Einklang mit der Natur steht dabei im Mittelpunkt.
Mit der Kraft des Wassers
Bereits vor über 100 Jahren haben die ÖBB den Kohleausstieg vollzogen und auf Wasserkraft gesetzt – lange bevor der Begriff „Energiewende“ existierte. Besonders der Westen Österreichs bietet ideale Bedingungen für diese Form der Energiegewinnung. Heute betreiben die ÖBB neun eigene Wasserkraftwerke. Ab 2028 kommt mit dem innovativen Pumpspeicherkraftwerk Tauernmoos in Salzburg ein weiteres hinzu und sorgt als wiederaufladbare „Grüne Batterie“ für noch mehr Grünstrom. Die Besonderheit: Die Stromproduktion erfolgt genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Grünstrom made im Westen Österreichs
Das Kraftwerk Spullersee ist die Ökostromzentrale im Westen und wurde nach 100 Jahren im Jahr 2021 revitalisiert. Gemeinsam mit dem Kraftwerk Braz sichert es die Bahnstromversorgung in ganz Vorarlberg – zu 100 % aus erneuerbarer Energie. Außerdem fungiert es als Motor für die regionale Wirtschaft. Neben Braz und Spullersee betreiben die ÖBB in Tirol das Kraftwerk Fulpmes an der Ruetz im Stubaital. Zusammen produzieren diese drei Kraftwerke jährlich rund 220.000 Megawattstunden (MWh) Strom. Der Verbrauch der ÖBB in den beiden westlichsten Bundesländern liegt dem gegenüber bei rund 275.000 MWh, was einem Jahresverbrauch von rund 55.000 Haushalten entspricht. Rund 80 Prozent der benötigten Energie erzeugen die ÖBB damit in der Region selbst, der Rest wird von Partnerkraftwerken und von der ÖBB Kraftwerksgruppe im Salzburger Stubachtal, sowie vom neu errichteten Kraftwerk Obervellach II in Kärnten bezogen.
Jobs mit Spannung – Deine Energie zählt
Nachhaltige Mobilität braucht nicht nur erneuerbare Energie, sondern auch Menschen, die sie möglich machen. Die drei Wasserkraftwerke im Westen stehen nicht nur für grüne Energieerzeugung, sondern auch für zukunftsweisende Technik und regionale Wertschöpfung. Damit sie Tag für Tag zuverlässig laufen, braucht es engagierte Fachkräfte mit Know-how und Leidenschaft. Denn hinter jeder erzeugten Megawattstunde stecken echte Menschen.
Die ÖBB suchen Elektro- und Maschinenbautechniker:innen mit Entwicklungspotenzial, die Lust haben, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Bei uns erwarten dich sichere Jobs, spannende Aufgaben und echte Perspektiven. Werde Teil eines Teams, das unter Strom steht – für eine nachhaltige Mobilität von morgen.
Daten & Fakten
- Neun eigene Wasserkraftwerke
- 1 Pumpspeicherkraftwerk in Bau
- Über 100 Photovoltaik-Anlagen
- 1 Windrad
- 100 % Grünstrom für die Bahn
- 100 % Jobs mit Sinn
- Alle Infos zu den Jobs und Entwicklungsmöglichkeiten: karriere.oebb.at