50 neue geförderte Wohnungen in Pradl: Spatenstich für dritte Baustufe
Die Stadt Innsbruck erweitert ihr Wohnangebot in Pradl. Im Eichhof entstehen 50 geförderte Mietwohnungen in Passivhausqualität. Der Spatenstich erfolgte am Montag, die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant.
Die Baugrube ist bereits ausgehoben, die Bauarbeiten können beginnen. Mit der dritten Baustufe am Eichhof in Pradl setzt die Stadt Innsbruck die schrittweise Erneuerung der historischen Siedlung fort. Neben den 50 geförderten Wohnungen entstehen eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen, Kellerabteile und Fahrradräume.
Die Errichtungskosten betragen rund 12,33 Millionen Euro netto. Das Land Tirol unterstützt das Projekt im Rahmen der Wohnbauförderung.
"Mit dem Bau von leistbaren, geplanten Wohnungen setzen wir die Wohnraumschaffung fort", erklärt Bürgermeister Johannes Anzengruber. "Die Bevölkerung soll stolz sein auf ein Innsbruck, das zeitgemäße städtische Wohnungen baut. Zugleich muss Wohnen in unserer Stadt leistbar für alle Bevölkerungsschichten sein."
Historischer Bestand wird berücksichtigt
IIG-Geschäftsführer Franz Danler betont die Bedeutung des Projekts: "Die dritte Baustufe ist ein Schritt in der Entwicklung des Eichhofs. Wir schaffen hier Wohnraum in Passivhausqualität und berücksichtigen die Struktur des historischen Bestands und die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner."
Die verantwortlichen Architekten Eva Brenner und Wolfgang Kritzinger erläutern ihr Konzept: "Die Neubauten folgen der vorhandenen Hofstruktur und stärken sie. Uns war wichtig, die Grünräume und Sichtbeziehungen zu bewahren und weiterzuentwickeln. Der Eichhof bleibt ein offener, durchgrünter Wohnbereich – nur erneuert."
Das Gesamtprojekt basiert auf einem 2017 beschlossenen Masterplan. Vor Beginn der ersten Baustufe umfasste der Eichhof 387 Wohnungen und sieben Geschäftslokale. Nach Abschluss aller Bauphasen werden 528 Wohnungen zur Verfügung stehen – 141 Bestandswohnungen und 387 Neubauwohnungen sowie insgesamt neun Geschäftslokale. (TT)