Anforderungen steigen

Osttiroler Feuerwehr bekommt mehr Platz: Zubau um 900.000 Euro wird gestartet

Vor dem Spatenstich: Harald Draxl, Kommandant der Bezirksfeuerwehr Lienz, Landesrätin Astrid Mair, Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und Architekt Philipp Glanzl (v.l.).
© Catharina Oblasser

Schulungsräume, eine neue Funkzentrale und Büros, eine Küche und ein erweiterter Sitzungsraum soll dem Bezirksfeuerwehrverband die Arbeit erleichtern. Der Spatenstich erfolgte am 12. November.

Lienz – Nicht ganz eine Million Euro kostet die Erweiterung des Platzangebots für den Bezirksfeuerwehrverband (BFV) Osttirol auf dem Areal der Stadtfeuerwehr Lienz. Das bestehende Gebäude wird um einen Zubau erweitert. Auf der Ebene des bestehenden Obergeschosses plante das Architekturbüro Machné & Glanzl einen L-förmigen Baukörper. Unterhalb des Zubaus gibt es Platz zum Parken.

So soll der Zubau in etwa aussehen.
© Machné & Glanzl Architekten

„Das bestehende Gebäude ist 20 Jahre alt“, sagt Bezirkskommandant Harald Draxl. „Bei den Großeinsätzen 2018 bis 2020 wurde deutlich, dass wir zu wenige Räume für interne Abstimmungen oder die Pressearbeit hatten. Die Anforderungen an die Feuerwehr steigen, dem müssen wir gerecht werden.“

170 Quadratmetern Nutzfläche dazugewonnen

An der Nordseite des Zubaus wird eine Küche errichtet, es entstehen neue Büros, eine neue Funkzentrale und größere Sitzungs- und Schulungsräume. Insgesamt gewinnen die Einsatzkräfte 170 Quadratmeter Nutzfläche dazu. Landesrätin Astrid Mair, die zum Spatenstich gekommen war, bekräftigte das gute Einvernehmen zwischen Land, Stadt Lienz und der Feuerwehr.

Während der Bauarbeiten bleibt die Feuerwehr voll einsatzfähig. Für kurze Zeit ist zwar die Funkzentrale nicht in Betrieb, doch da werden Notrufe an die Landesleitzentrale weitervermittelt, sagt Architekt Philipp Glanzl.

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Catharina Oblasser

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