ÖFB-Team erfüllte Pflicht auf Zypern, jetzt wartet Finale gegen Bosnien um WM-Ticket
Zwei Tore von Marko Arnautovic ließen die ÖFB-Auswahl am Samstag über einen 2:0-Sieg auf Zypern jubeln. Am Dienstag (20.45 Uhr) kommt es in Wien zum Showdown gegen Bosnien-Herzegowina.
Limassol – Österreichs -Nationalteam ist noch nicht am Ziel. Die Österreicher erfüllten am Samstag mit einem 2:0 auf Zypern zwar ihre Pflicht, müssen nach einem 3:1-Heimsieg Bosniens gegen Rumänien aber weiter auf das erhoffte WM-Ticket warten.
Die Entscheidung fällt erst im abschließenden WM-Quali-Gruppenspiel am Dienstag (20.45 Uhr) in Wien gegen die Bosnier. Mit einem Sieg oder einem Remis wäre das ÖFB-Team erstmals seit 1998 bei einer Weltmeisterschaft vertreten.
WM-Qualifikation, Gruppe H
Zypern – Österreich 0:2 (0:1)
- Limassol, Alphamega Stadium, SR Schnyder (SUI)
- Tore: Arnautovic (18./Elfmeter, 55.)
- Österreich: A. Schlager - Posch, Lienhart, Danso, Laimer - Seiwald, X. Schlager (60. Wimmer) - Schmid (91. Wurmbrand), Baumgartner (85. Friedl), Sabitzer (91. Grüll) - Arnautovic (60. Gregoritsch)
Bosnien-Herzegowina – Rumänien 3:1 (0:1)
- Tore: Dzeko (49.), Bajraktarevic (79.), Tabakovic (94.) bzw. Birligea (17.)
Hätten die Bosnier die Partie gegen Rumänien in Zenica nicht gedreht, hätte die ÖFB-Auswahl die Teilnahme am Turnier 2026 in Nordamerika bereits auf Zypern feiern können.
Die Österreicher verfolgten das im Anschluss an die eigene Partie ausgetragene Parallelspiel auf dem Weg zum Flughafen Larnaka. Davor war Marko Arnautovic in Limassol mit einem Doppelpack (18./Elfer, 55.) zum Matchwinner avanciert.
Einige gesperrte Spieler bei Bosnien
In Wien müssen die Bosnier auf einige gesperrte Spieler verzichten, darunter die Verteidiger Amar Dedic und Nikola Katic. Rumänien darf vor dem Heimspiel gegen San Marino noch hoffen, trotz Platz drei als einer der vier besten Gruppensieger der Nations League 2024/25 ins Play-off zu kommen. (TT.com)
Spanien makellos, Belgien schwächelte
Fünf Spiele, fünf Siege und 19:0-Tore: Spaniens Nationalteam ist in der WM-Qualifikation weiter makellos. Die Iberer setzten sich am Samstag in Georgien mit 4:0 durch, sind aber noch immer nicht ganz fix für die Endrunde 2026 qualifiziert, da auch der drei Zähler dahinter liegende Gruppe-E-Verfolger Türkei gegen Bulgarien 2:0 siegte. Kein Erfolgserlebnis gab es für Belgien, die „Roten Teufel“ ließen das vorzeitige WM-Ticket mit einem mageren 1:1 in Kasachstan liegen.
Beste Karten hat die Schweiz in Pool B. Nach einem 4:1 gegen ein neuerlich enttäuschendes Schlusslicht Schweden konnte der Drei-Punkte-Vorsprung auf den Kosovo gehalten werden. Die Truppe von Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda hielt mit einem 2:0 in Slowenien die Mini-Chance auf Rang eins am Leben, hat allerdings vor dem entscheidenden direkten Heimduell mit den Eidgenossen am Dienstag das um elf Treffer schlechtere Torverhältnis.
Noch alles offen ist in der Gruppe C, wo Spitzenreiter Dänemark nach einem 2:2 gegen Belarus einen Punkt Vorsprung auf Schottland hat, das in Griechenland 2:3 verlor. Das "Finale" der Topteams steigt ebenfalls am Dienstag in Schottland.