Dritte Auszeichnung infolge

Literarischer Hattrick: Dorothee Elmiger gewinnt auch Schweizer Buchpreis

Dreifach ausgezeichnet: Für „Die Holländerinnen“ erhielt Dorothee Elmiger den Deutschen, Bayerischen und (nun auch) Schweizer Buchpreis.
© Imago/Star-Media

Basel – Der 18. Schweizer Buchpreis geht an Dorothee Elmiger für ihren Roman „Die Holländerinnen“. Die Autorin erreicht damit Außergewöhnliches. Der Schweizer Buchpreis ist bereits die dritte Auszeichnung, die Dorothee Elmiger für den Roman „Die Holländerinnen“ erhält. Just an ihrem 40. Geburtstag am 13. Oktober wurde sie mit dem Deutschen Buchpreis geehrt und Ende Oktober folgte der Bayerische Buchpreis. Elmiger ist damit die Erste, die dieses Triple erreicht.

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„Die Holländerinnen“ sei ein „sinnlicher und beweglicher Text, der uns in einen Leserausch versetzt“, kommentierte die Jury des Schweizer Buchpreises am Sonntag im Theater Basel ihren Entscheid. „In ihrem konsequent komponierten Roman umkreist Dorothee Elmiger Gewalt in unterschiedlichen Formen und macht Desorientierung körperlich erfahrbar – ein Gefühl, das für unsere Gegenwart steht.“

Bei BuchBasel vergeben

Mit der Auszeichnung, die im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel vergeben wurde, setzte sich Elmiger gegen die weiteren Nominierten Nelio Biedermann („Lázár“), Meral Kureyshi („Im Meer waren wir nie“), Jonas Lüscher („Verzauberte Vorbestimmung“) und Melara Mvogdobo („Grossmütter“) durch.

Elmiger erhält für die Auszeichnung 30.000 Franken (32.661,95 Euro), die weiteren Nominierten je 3000 Franken (3266,20 Euro). Für den diesjährigen Schweizer Buchpreis haben 50 Verlage insgesamt 94 Bücher eingereicht. Der Preis wurde 2008 von dem Verein LiteraturBasel und dem Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband ins Leben gerufen.

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