„Mit tränenreicher Fantasie“: Kinderstück „Rotz und Wasser“ bekam Stella-Preis
Ein Grund für Freudentränen: Das Stück des Tiroler Landestheaters wurde als „herausragende Produktion für Kinder“ ausgezeichnet. Ab Ende Jänner steht es erneut auf dem Spielplan.
Das am Tiroler Landestheater entwickelte und uraufgeführte Stück „Rotz und Wasser“ wurde als „herausragende Produktion für Kinder“ mit dem Theaterpreis „Stella“ ausgezeichnet. „Rotz und Wasser“ beschäftigt sich mit Aspekten des Weinens. Die Jury lobte die künstlerisch-kreative Umsetzung und die kindgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Produktion steht ab dem 29. Jänner 2026 erneut auf dem Spielplan des Tiroler Landestheaters.
Aus der Jurybegründung
Manche machen’s oft, andere nur zu besonderen Momenten – doch eines ist sicher: Alle tun es. Im Stück „Rotz und Wasser“ wird das Weinen selbst zum großen Forschungsthema!
Mit tränenreicher Fantasie, Live-Musik, persönlichen Erinnerungen, Besenchoreos (!) und feinem Humor verwandelt das Ensemble die Bühne in ein quirliges Labor der Tränen. Hier wird geforscht, gefühlt, gelacht – und natürlich auch ein bisschen
Das Publikum ist dabei nicht nur Zuschauer, sondern immer wieder aktiver Teil des Geschehens. Mit spielerischer Leichtigkeit und unbändiger Spielfreude gelingt es dabei alle Emotionen zu wecken: von leiser Rührung bei den Erwachsenen bis zu herzhaftem Kinderlachen, das den Raum erfüllt.
Die Jury honoriert diese herausragende Produktion, die künstlerisch-kreative Umsetzung sowie nicht zuletzt deren kindgerechte Auseinandersetzung mit diesem Thema auf der Bühne. Ein Stück, das bewegt, begeistert und im besten Sinne nachhallt – eine humorvolle, musikalische und warmherzige Erinnerung daran, dass Weinen keine Schwäche ist, sondern etwas Wunderschönes: ein Ausdruck echter Gefühle – bei Groß und Klein.
Die Stella-Preise wurden am Samstagabend in Salzburg vergeben. Die Auszeichnung als herausragende Jugendproduktion ging an das Salzburger Landestheater, ausgezeichnet wurde das Stück „Ich rufe meine Brüder“.
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Für ihre Leistung in „Das Kleid – Theater zum Erinnern“ vom Dachtheater & MÖP Figurentheater in Niederösterreich wurde Cordula Nossek mit dem Schauspielpreis prämiert, in der Kategorie Musik wurde Oxana Omelchuk für „Es ist Zeit“ vom Wiener Konzerthaus gewürdigt. Über den „Stella“ in der Kategorie „Ausstattung“ durfte sich Yuliia Makarenko für „Träum, Schachtel“ von der steirischen TanzCompanyELLA freuen.
Der Sonderpreis des Vorstands der ASSITEJ Austria ging an das NEST der Staatsoper Wien, der Spezialpreis der Jury an das Stück „Spuren“ der Theatergruppe Theater.nuu. (TT, APA)