Frauen lernen sich zu wehren: ÖGB-Kurs stärkte das Sicherheits-Bewusstsein
Im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ haben die ÖGB Frauen im Oberland einen gut besuchten Selbstverteidigungskurs in Imst organisiert. Unter professioneller Anleitung lernten die Teilnehmerinnen praktische Techniken zur Stärkung ihrer persönlichen Sicherheit.
Imst – Der Kurs, der in den Räumlichkeiten der Tanzschule Krassnitzer stattfand, zog Frauen verschiedener Altersgruppen an. Sie alle vereinte das Interesse, sich mit wirksamen Methoden des Selbstschutzes vertraut zu machen.
Als Kursleiter konnte Günter Rabitsch vom Polizeisportverein Tirol gewonnen werden. Er vermittelte den Teilnehmerinnen nicht nur theoretisches Wissen zur Gefahrenerkennung, sondern auch praktische und leicht erlernbare Übungen, die im Ernstfall zur Selbstverteidigung eingesetzt werden können.
Betty Zangl, die Vorsitzende der ÖGB Frauen im Oberland und Außerfern, unterstrich die Bedeutung solcher Veranstaltungen: „Es ist wichtig, Frauen zu ermutigen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und sich mit dem Thema Selbstschutz auseinanderzusetzen.“ Sie dankte allen Beteiligten für ihr Engagement, insbesondere Günter Rabitsch für seine fachkundige Anleitung und Regionalsekretärin Marlene Walcher für die Organisation.
Der Selbstverteidigungskurs ist Teil der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“, die auf Gewaltprävention und Solidarität mit Betroffenen abzielt. Mit diesem Angebot setzten die ÖGB Frauen ein deutliches Zeichen für Handlungskompetenz und Sicherheit von Frauen.
Die positive Resonanz auf den Kurs zeigt, dass das Thema Selbstverteidigung für viele Frauen von großer Relevanz ist. Durch solche Initiativen wird nicht nur das individuelle Sicherheitsgefühl gestärkt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung geleistet.