Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee - Gurgler Pistenchef bleibt „recht gechillt“
Zum dritten Mal macht der Slalom-Weltcup am Samstag (Herren) und Sonntag (Damen/jeweils 10.30/13.30) in Gurgl Station. Vor dem Sonnenschein wartet viel Arbeit.
Gurgl - Von den fünf Zentimetern Neuschneezuwachs war am Donnerstagnachmittag in Gurgl nichts mehr zu sehen. Zumindest auf der Kirchenkarpiste hoch über dem Top Mountain Crosspoint. Dort, wo die Slalom-Elite am Samstag (Herren) und Sonntag (Damen/jeweils 10.30/13.30 Uhr) um Weltcup-Punkte rittert. „Wir haben alles pipifein rausgeräumt“, versichert Streckenchef Armin Achhorner im TT-Telefonat. Wir, das waren rund 30 Leute an der Piste, die mit Skirutschen und Schaufeln dem pulvrigen Neuzugang an den Kragen gingen. Den Rest erledigten vier Quads mit Schneepflug-Aufsätzen. So weit, so gut. Wären da nicht die Prognosen der Wetterfrösche, die für die Nacht auf Freitag zusätzliche 20 Zentimeter Neuschnee voraussagten. „Wir sind noch recht gechillt“, meinte Achhorner, wohl wissend, dass es angesichts der arktischen Temperaturen auch weniger Schnee sein könnte.
So oder so: Schneit es mehr als 15 Zentimeter, müssen erst einmal Pistenpullys anrücken. Sind es weniger als 15 Zentimeter, wird das Prozedere von Donnerstag quasi wiederholt. In jedem Fall wartet noch viel Arbeit auf die Pistencrew, die freilich an den Renntagen mit strahlendem Sonnenschein belohnt werden soll.