Herausragende Leistungen

Ehrung für 48 SportlerInnen beim Schützenbund im Bezirk Kufstein

Viele glückliche Gesichter bei der Ehrung der Sportlerinnen und Sportler.
© Alexandra Embacher

Bei der Sportlerehrung 2025 wurden Erfolge aus allen Schießsportarten gewürdigt, wobei besonders der Nachwuchs mit internationalen Erfolgen glänzte.

Kufstein – Der Bezirksschützenbund Kufstein hat 48 SportlerInnen für ihre herausragenden Leistungen der vergangenen zwei Jahre geehrt. Die von der Laserei "ausgfuxt" gefertigten Auszeichnungen gingen an AthletInnen aus dem gesamten Bezirk. Die Schützengilden Breitenbach und Söll stellten mit jeweils neun Geehrten die größten Gruppen bei der Veranstaltung.

"Wir sagen mit der Sportlerehrung Danke – Danke für die vergangenen Erfolge", betonte Bezirks-Oberschützenmeister Hannes Bodner während der Feier. Er hob die Konstanz und Qualität hervor, die der Bezirk Kufstein im Tiroler Schießsport seit Jahren unter Beweis stelle. Bodner dankte nicht nur den SportlerInnen, sondern auch den zahlreichen Ehrenamtlichen: "Ohne euch können wir keine Erfolge verbuchen. Unser Dank gilt den SportlerInnen, aber genauso den vielen Ehrenamtlichen: den Vorstandsmitgliedern, NachwuchsbetreuerInnen, OberschützenmeisterInnen, SportleiterInnen – allen, die zu diesen Erfolgen beigetragen haben."

Nachwuchstalente mit internationalen Erfolgen

Besonders beeindruckend waren die Leistungen der jungen AthletInnen. Patrick Entner (SG Breitenbach) sammelte als Junioren-Nationalkaderschütze mehrere Podestplätze bei Europameisterschaften, darunter dreimal Bronze 2024 in Györ und Osijek sowie einen zweiten Platz im Luftgewehr-Einzel 2025.

Valerie Asprian (SG Niederndorf) erreichte im U18-Nationalkader Silber im Trio und einen vierten Platz im Team bei der EM 2025 in Tallinn. Zoe Zass (Söller Sportschützen) gewann Silber im Mixed-Bewerb beim Grand Prix von Ruse und belegte den zweiten Platz bei den Austrian Open im Armbrustbewerb.

Eindrücke von der Ehrung

Weitere herausragende Nachwuchstalente sind Theresa Exenberger (SG Scheffau) mit Team-Silber und einem vierten Platz im Trio bei der Europameisterschaft in Tallinn sowie Julia Hirner (SG Münster), die 2024 zur Armbrust-Weltcupsiegerin in Straßburg aufstieg und den Austrian Open-Weltcup in Innsbruck gewann.

Jugendförderung als Herzensanliegen

Die Nachwuchsarbeit bezeichnete Bodner als "Maßstab für die Zukunft" und betonte: "Unser Augenmerk ist die Nachwuchsarbeit im Bezirk. Das ist das Um und Auf, damit wir auch in Zukunft solche Erfolge feiern können." Als Beispiel nannte er das vom Bezirk organisierte Sommercamp für junge Talente.

Auch Johann Schlichenmaier, Bezirksvertreter des ASVÖ, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung einer starken Basis: "Der Nachwuchs ist das Um und Auf, ohne Nachwuchs passiert wenig. Es freut mich, dass viele dabei sind, die nicht nur in ihren Gilden, sondern auch in der weiten Welt draußen Erfolge feiern." (TT)

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