Ein Sieg, aber kein Handball-Wunder: Schwaz geht erhobenen Hauptes
Im Achtelfinale des EHF European Cups verabschiedeten sich die Schwazer Handballer am Samstag mit einem 40:33-Torfestival gegen Karviná.
Schwaz ‒ Nicht einmal die kühnsten Optimisten wollten und konnten glauben, dass die Schwazer Handballer in der Lage sind, im Europacup einen 18-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Und so mutierte das Rückspiel des Achtelfinales im EHF European Cup am Samstag mehr zu einer Moralprobe. Die Tiroler wollten „erhobenen Hauptes“ von der internationalen Bühne abtreten, und das gelang ihn auch mit einem 40:33 (19:18) gegen das tschechische Spitzenteam Karviná. Das Hinspiel war mit 25:43 verlorenen gegangen. Damit stiegen die Gäste mit einem Gesamtscore von 76:65 auf.
Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte und einem Stand von 19:18 verabschiedete sich die Truppe von Coach Christoph Jauernik in die Kabine. Und dort musste so manch einer noch den Glauben an die Sensation geschürt haben, denn unmittelbar nach dem Wiederanpfiff brennten die Silberstädter ein Offensiv-Feuerwerk nieder und gingen 27:20 in Führung. Am Ende ließen die Gäste aus Tschechien aber mit ihrer großen Klasse nichts mehr anbrennen und hielten den Rückstand konstant. Zum Schluss stand es 40:33. Erfolgreichste Werfer bei den Gastgebern waren Thomas Wagner (sieben Tore) und Petar Medic (6).
Für die Schwazer geht es bereits am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) zurück in den Liga-Alltag. Gegen Vöslau wollen die Schwazer dabei zuhause den nächsten Schritt aus dem Tabellen-Keller tun. (tt.com)