Nach dem Talkshow-Aus: So geht es mit Barbara Karlich weiter
Die langjährige ORF-Nachmittagstalkerin bleibt dem Öffentlich-Rechtlichen treu. Inzwischen ist bekannt, welche Pläne der Sender mit der 56-jährigen Moderatorin hat.
Was zuletzt als Branchen-Gerücht kursierte, gilt nun laut einer Recherche der Tageszeitung Kurier als fix: Barbara Karlich, seit Jahrzehnten eine der prägenden Moderatorinnen des ORF-Nachmittagsprogramms, wechselt in den Vorabend von ORF2 und verstärkt ab Jänner das Team von „Studio 2“.
Mittlerweile hat der Öffentlich-Rechtliche das neue Engagement der Moderatorin bestätigt.
Die 56-jährige Karlich, deren langjährige Talk-Sendung „Barbara Karlich – Talk um 4“ eingestellt wird, verstärkt das Moderationsteam Norbert Oberhauser und Verena Hartlieb. Ihre erste Sendung soll sie am 7. Jänner moderieren.
Der Wechsel kommt nicht überraschend. Bereits nach dem Auslaufen des Vertrags von Verena Scheitz Ende 2024 war Karlich für diese Rolle im Gespräch. Inzwischen hat auch Birgit Fenderl das Vorabendmagazin freiwillig verlassen.
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Einige Neuerungen
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ORF-intern hofft man durch die Neubesetzung auf neue Dynamik im Vorabend – einem für Quoten, Werbeaufkommen und Publikumsbindung strategisch zentralen Programmsegment.
Erst am Sonntag startete ihre neue Doku-Reihe „Barbara Karlich unterwegs“ (sonntags, 17.30 Uhr; auch auf ORF ON), in der sie Menschen mit besonderen Lebensgeschichten trifft.
Zusätzlich ist sie im „Barbara Karlich Buchklub“ auf ORF Burgenland und als Podcast zu hören. Außerdem wirkt sie im Gartenkrimi „Zuagroast“ mit, der derzeit beim Streamingdienst Joyn abrufbar ist und 2026 bei ServusTV zu sehen sein wird.
Im Frühjahr hatte Karlich das Aus ihrer 26-jährigen Talkshow als „treffend“ und „schmerzhaft“ bezeichnet, zugleich aber betont: „Eine Tür geht zu, eine andere öffnet sich.“ Mit dem Einstieg bei „Studio 2“ wird diese neue Tür nun sichtbar aufgestoßen. (TT)