Wohnungsmieten zogen kräftig an: Nur Wien ist teurer als Tirol
Bundesweit ging es mit den Wohnungsmieten heuer steil nach oben. Tirol ist diesbezüglich das zweitteuerste Pflaster Österreichs.
Die Neuanmietung von Wohnungen hat sich heuer bis in den Herbst hinein wieder kräftig verteuert. Im österreichweiten Schnitt legten die Angebotspreise auf der Immobilienplattform ImmoScout24 gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent auf 15,20 Euro je Quadratmeter zu. In Tirol verteuerten sich die Bruttomieten um 5 Prozent auf 20,9 Euro pro Quadratmeter. Bundesweit war nur Wien mit 21 Euro pro Quadratmeter teurer (+10 Prozent). Gesunken sind die zur Miete angebotenen Wohnungen lediglich im Burgenland – mit einem Minus von 7 Prozent auf 11,70 Euro pro Quadratmeter. Berücksichtigt wurden Bruttomieten, also Nettomieten plus Betriebskosten, exklusive Heiz- und Stromkosten.
Sowohl Nachfrage als auch Angebot bei Mietobjekten zeigt dem Immo-Portal zufolge aktuell „eine sanftere Entwicklung“ als 2024. Nachdem die Nachfrage von 2023 auf 2024 um 25 Prozent markant gestiegen sei, habe sie sich heuer auf dem hohen Niveau stabilisiert. Gleichzeitig sei auch das Angebot an Mietwohnungen – nach dem spürbaren Einbruch im Jahr 2024 – nur noch „leicht weiter gesunken“. Die Nachfrage nach Mietwohnungen bleibe hoch, das Angebot schrumpfe aber immerhin nicht weiter, sondern dürfte vorübergehend eine Talsohle erreicht haben, hieß es. (APA)