Shiffrin weinte im Ziel bei Comeback von Freund Kilde: „Ich bin so stolz auf ihn“
Im Zielraum fieberte US-Ski-Star Mikaela Shiffrin mit Tränen beim Comeback ihres Freundes Aleksander Aamodt Kilde mit. Der Norweger fuhr stark.
Copper Mountain ‒ Es war das große Thema beim ersten Speed-Rennen der neuen Ski-Weltcup-Saison: die Rückkehr von Aleksander Aamodt Kilde. 684 Tage nach seinem schweren Sturz in der Wengen-Abfahrt samt Nerven-Verletzung und langwieriger Schulter-Luxation bestritt Norwegens Ski-Star den Super-G von Copper Mountain (USA). Und das mit Bravour: Mit einem Rückstand von 1,25 Sekunden auf Sieger Marco Odermatt (SUI) sammelte der frühere Gesamtweltcupsieger sogar ein paar Punkte. Und das vor den Augen seiner Verlobten, US-Skistar Mikaela Shiffrin.
Die 103-fache Weltcupsiegerin fieberte mit Mama Eileen im Ziel mit und war zu Tränen gerührt. „Ich war sehr nervös heute. Es war so ein großer Einsatz von allen, um das zu erreichen. Ich kenne das Gefühl. Er war so stark, ich bin so stolz auf ihn“, freute sich Shiffrin.
Und auch Kilde selbst war voller Freude. „Es war Wahnsinn, es war so schön. Es war wie ein Traum zu fahren“, jubelte er im Ziel und blickte gleich nach vorne: „Da waren ein paar Schwünge dabei, die man besser machen kann. Beaver Creek wird der nächste Schritt sein. Ich bin super zufrieden und besser bereit für das, was kommt.“ Nächste Woche sind im US-Ski-Ort Beaver Creek Super-G und Abfahrt geplant. (TT.com)