„Das Leben geht weiter“

Emma Heming Willis: Weihnachten wird „fröhlich, aber anders“

Bruce Willis hat laut seiner Ehefrau Emma Heming Willis Weihnachen immer geliebt. Die beiden sind seit 2009 verheiratet und haben zwei gemeinsame Töchter. Aus der Ehe mit Demi Moore hat Willis drei weitere Töchter. Foto: imago images/UPI Photo
© www.imago-images.de

Voller Vorfreude blickt Emma Heming Willis trotz allem auf Weihnachten mit ihrem Mann Bruce Willis, bei dem 2022 Demenz diagnostiziert wurde.

Bruce Willis’ Ehefrau Emma Heming Willis freut sich auf Weihnachten mit der Familie. Ihre Ehemann habe Weihnachten immer geliebt und sie liebe die Vorstellung, mit ihm zu feiern. Wie sie dem People-Magazin erklärte, habe sich die Familie an die Umstände angepasst: „Es wird ein fröhliches Fest. Es ist einfach anders.“ Der Action-Star erhielt 2022 die Diagnose Demenz.

Pflege-Ratgeber für Betroffene

Emma Heming Willis ist mit der Erkrankung ihres Mannes stets offen umgegangen. Vor Kurzem erschien ihr Buch „Eine ganz besondere Reise“, ein Pflege-Ratgeber zu Demenz. Darin schildert die 47-jährige gebürtige Britin, wie sie die Rolle übernahm, ihren Partner zu pflegen, und wie wichtig es sei, sich darüber selbst nicht zu vergessen.

Willis leidet an frontotemporaler Demenz, bei der Nervenzellen zunächst im Stirn- und Schläfenbereich des Gehirns abgebaut werden, eine seltene, schnell fortschreitende und nicht heilbare Erkrankung. Der 70-Jährige lebt mittlerweile in einem zweiten Haus in der Nachbarschaft. Sie wollte ein „fürsorgliches Umfeld“ für ihn schaffen, wo er rund um die Uhr betreut werde, aber zugleich auch die gemeinsamen Töchter des Paares, Mabel (13) und Evelyn (11) „ein Zuhause haben, wo sie sich entfalten können und sich geborgen fühlen“, erklärte das ehemalige Model.

Für Familien mit demenzkranken Angehörigen könne Weihnachten sehr „hart sein“; räumt sie gegenüber People ein. Es gelte zu lernen, sich anzupassen und neue Erinnerungen zu schaffen, und dabei Traditionen zu übernehmen, die es zuvor schon gab.

„Das Leben geht weiter“, so die 47-Jährige. Demenz sei grausam, „aber da gibt es immer noch so viel Freude“. Es sei wichtig, nicht so ein negatives Bild rund um die Erkrankung zu zeichnen. (TT, dpa)