So läuft der Hase

Warum „Zoomania 2“ schon jetzt ein Kassenschlager ist

„Zoomania 2“ läuft seit vergangenem Freitag auch in den heimischen Kinos.
© DIsney

Rekordstart für einen Animationsfilm: Die Disney-Produktion spielte binnen weniger Tage mehr als 560 Millionen US-Dollar ein. Auch in Österreich ist „Zoomania 2“ erfolgreich. Bisher wurden 71.000 Tickets verkauft.

„Zoomania 2“ hat weltweit einen Rekordstart hingelegt: 560,3 Millionen US-Dollar spielte der Film in den ersten Tagen ein und setzte sich damit laut Disney an die Spitze der erfolgreichsten Animationsfilmstarts überhaupt. Nahezu die Hälfte der internationalen Einnahmen stammt aus China, wo der Film 271,7 Millionen US-Dollar umsetzte. In Österreich verzeichnete „Zoomania 2“ bislang 71.000 Besucherinnen und Besucher und erzielte damit rund 820.000 Euro Umsatz.

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In den USA und Kanada erreichte der Film 158,8 Millionen US-Dollar, während die internationalen Märkte insgesamt 401,5 Millionen US-Dollar beisteuerten. Weltweit ergibt das das bestätigte Gesamtergebnis von 560,3 Millionen US-Dollar. In China übertraf „Zoomania 2“ damit auch den Rekord des ersten Teils aus dem Jahr 2016 und avancierte zum erfolgreichsten Hollywood-Animationsfilm im Land.

Der Musicalfilm „Wicked: For Good“ von Universal Pictures hielt sich ebenfalls solide: Am zweiten Wochenende spielte er weltweit 92,2 Millionen US-Dollar ein und kommt nach zehn Tagen auf 393,3 Millionen US-Dollar.

Für die Kinobetreiber sind diese Erfolge ein erhofftes Signal: Die Wochen bis Weihnachten gelten traditionell als zweiter Höhepunkt des Kinojahres. Von den Besucherzahlen vor der Pandemie ist man allerdings noch entfernt. In den USA wurden heuer laut Comscore bisher Tickets im Wert von 7,8 Milliarden US-Dollar verkauft – ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr, aber weiterhin rund 23 Prozent weniger als 2019.

Inhaltlich knüpft „Zoomania 2“ an die bekannten Figuren an: Die Polizistenhäsin Judy Hopps gerät erneut in einen Konflikt zwischen Großstadt und Land. Diesmal geht es um Investoren, die Minderheiten den ohnehin knappen Lebensraum streitig machen wollen. Hinter Slapstick und Wortspielen versteckt sich so eine überraschend direkte Gesellschaftssatire, die seit Mittwoch auch in den heimischen Kinos zu sehen ist. (APA, TT)