Entgeltliche Einschaltung

Was das Ehrenamt zurückgibt

Jakob E., 26, ist Notfallsanitäter und Ehrenamtsvertreter der Johanniter (l.).
© Johanniter

Die Johanniter haben nachgefragt, was ihre Ehrenamtlichen bewegt.

Dankbar für das Engagement

Liebe Leser:innen, als Geschäftsführer unserer gemeinnützigen Organisation möchte ich heute innehalten und ein großes, aufrichtiges Dankeschön aussprechen – an jene, die uns Tag für Tag ihre Zeit, Kraft und ihr Herz schenken: unsere Ehrenamtlichen.

Ob als Sanitäter:innen im Einsatz, als Trainer:innen in unserer Rettungshundestaffel, als Betreuer:innen im Seniorentreff oder anderweitig – ihr alle leistet Unglaubliches. Ihr seid da, wenn Hilfe gebraucht wird. Ihr spendet Trost, rettet Leben und schafft Gemeinschaft. Euer Engagement ist nicht selbstverständlich – und doch für viele Menschen unverzichtbar. Gerade in Zeiten, in denen Herausforderungen wachsen und Ressourcen knapp sind, zeigt ihr, was es heißt, füreinander da zu sein.Im Namen des gesamten Teams danke ich euch von Herzen: für eure Zeit, eure Menschlichkeit und eure Bereitschaft, über euch hinauszuwachsen. Ihr macht den Unterschied.

Mit größtem Respekt und Dankbarkeit, euer Franz Bittersam

Ehrenamtliche geben unheimlich viel an ihre Einsatzorganisationen: ihr Engagement, ihre Zeit, Talente und Fachkenntnisse. Bei den Johannitern ist ihr Einsatzgebiet sehr vielfältig: Ob als Sanitäter:innen im Rettungsdienst, Unterstützung im Eventteam, als Hundeführer:innen in der Rettungshundestaffel oder als Betreuer:innen im Senior:innentreff „Oase“. Die letzteren beiden Angebote werden sogar rein ehrenamtlich gestemmt. Was aber gibt das Ehrenamt zurück? Wir haben nachgefragt.

Jakob, du hast als Zivildiener bei uns begonnen. Was hat dich bei uns gehalten?

Jakob E.: Mehrere Sachen! Zum einen die fachlichen Einblicke, die man über die Sanitätertätigkeit bekommt, gerade medizinisch und in Sachen Patientenversorgung. Toll ist auch die Vernetzung, sowohl innerhalb Österreichs als auch international. Ich mag es total, an allen möglichen Orten Gastdienste zu fahren. Und dann natürlich auch die Kolleginnen und Kollegen!

Viele entscheiden sich wegen fehlender Zeit gegen ein Ehrenamt. Was würdest du denen sagen?

Jakob E.: Na ja, gerade im Rettungsdienst braucht es da schon eine gewisse Regelmäßigkeit. Ich habe Verständnis für jeden, der sagt, das schaffe ich nicht, weil ich sonst keine gute Arbeit am Patienten mehr gewährleisten kann. Auf der anderen Seite hat es natürlich einen gewissen Reiz. Man bekommt Einblicke, die man sonst nicht bekommen würde. Aber man muss sich darauf einlassen. Ehrenamtlich kann man sich bei uns auf sehr viele Arten engagieren – auch weniger zeitintensiv. Unsere Hundestaffel zum Beispiel trainiert zwei- bis dreimal die Woche. In der Oase leistet man Menschen nur einen Nachmittag im Monat Gesellschaft, und unser Eventteam arbeitet eher projektbasiert. So kann sich jede:r den Bereich suchen, der am besten zu ihm oder ihr passt.

Was genau gibt dir das Ehrenamt bei den Johannitern zurück?

Jakob E.: Also, mir persönlich ganz viele Freundschaften. Was mir sehr viel Spaß macht, ist der Austausch mit anderen Johanniter:innen. Wir sind je einmal im Jahr in Berlin und in Nürnberg draußen, und häufig auch in Wien und Kärnten. Mir macht es immer wieder Spaß, mich mit Gleichgesinnten zu treffen – und dann über das gemeinsame Hobby zu quatschen.

Jakob H., 23, ist Notfallsanitäter im Rettungsdienst der Johanniter.
© Johanniter

Jakob H.: Die Möglichkeit, in ein sehr professionelles Umfeld hineinzuschnuppern. Gerade in Sachen Notfallmedizin kann man sich stetig weiterbilden – das gibt mir das Ehrenamt zurück.

Lisa, 29, ist Hundeführerin in der Johanniter-Rettungshundestaffel.
© Johanniter

Lisa: Für mich ist das Ehrenamt total sinnstiftend. Mir bringt es einen sehr großen emotionalen Wert, dass ich im Notfall mit meiner Hündin Lina Leben retten könnte.

Claudia, 68, ist Betreuerin im Johanniter-Senior:innentreff „Oase“.
© Oase

Claudia: Das Ehrenamt ermöglicht mir den Kontakt zu den Menschen, die Unterstützung brauchen – sowohl körperlich als auch seelisch. Als Pensionistin kann ich so meine „neue“ Freizeit wirklich sinnvoll einsetzen und mein soziales Umfeld deutlich erweitern.

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