Vielfältige Projekte

Schwaz leuchtet orange: Klares Zeichen gegen Gewalt

Mit orangen Sternen wird in Schwaz ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen gesetzt.
© Stadtgemeinde Schwaz

Die Stadt Schwaz setzt mit der Aktion "Orange the World" ein deutliches Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Bis zum 10. Dezember leuchten orange Sterne in Schaufenstern und öffentlichen Einrichtungen. Begleitet wird die Kampagne durch vielfältige Projekte, die Frauen und Mädchen in der Silberstadt unterstützen und schützen sollen.

Die internationale Kampagne "Orange the World" fordert ein Ende der Gewalt gegen Frauen. Die Stadt Schwaz beteiligt sich auch dieses Jahr aktiv daran. Bis zum 10. Dezember symbolisieren orange Sterne in der Innenstadt und an öffentlichen Stellen Solidarität. Sie senden eine klare Botschaft: Gewalt an Frauen und Mädchen hat keinen Platz. Zusätzlich verteilen Helfer am 6. und 7. Dezember im Rahmen des Schwazer Advents gehäkelte Rosen. Diese stehen für Zusammenhalt.

Frauen kämpfen weiterhin täglich um Gleichberechtigung. Schlagzeilen über Gewalttaten und Femizide zeigen die Dringlichkeit. Bürgermeisterin Victoria Weber betont die lokale Relevanz: „Gewalt an Frauen und Mädchen ist ein lokales Problem. … Jede betroffene Frau ist eine zu viel. Wir nehmen das Problem ernst und lassen Betroffene nicht allein.“

Zahlreiche Aktionen durch die Politik

Frauenlandesrätin Eva Pawlata unterstreicht: „Gewalt an Frauen betrifft die Gesellschaft. Wir sorgen dafür, dass Gewalt an Frauen nicht tabuisiert, sondern offen angesprochen wird.“ Dies zeige die Wichtigkeit des Engagements in Tirol und bei "Orange the World".

Schwaz engagiert sich seit Jahren aktiv gegen Gewalt an Frauen. Die Stadt beteiligt sich am Projekt "StoP" (Stadt ohne Partnergewalt). Dieses fördert die Zivilcourage, um Frauen vor häuslicher Gewalt zu schützen. Frauenreferentin Petra Lintner hebt diese Vorreiterrolle hervor. Das Schwazer Frauen-Nachttaxi gewährleistet zudem sichere und günstige Heimfahrten.

Gut etabliert sind auch Selbstbehauptungskurse für Frauen. Teilnehmerinnen lernen dort, sich aus gefährlichen Situationen zu befreien. Der Workshop "Verbale Selbstbehauptung" mit Regisseur Markus Plattner zeigt den Einsatz von Stimme und Körpersprache zur Verteidigung. Zudem macht die Stadt auf Aktionstage aufmerksam. Sie vernetzt lokale Hilfsangebote, Schulen und weitere Institutionen. Das Video "Handzeichen gegen Gewalt an Frauen" ist auf Infoscreens, sozialen Medien und in Bussen zu sehen.

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