Elf Jahre Solidarität: Tiroler Sternenhimmel hilft in Notlagen
Rasche Hilfe für möglichst viele in Not geratene Tirolerinnen und Tiroler: Die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ hilft bereits das elfte Jahr auch mit Hilfe der TT-LeserInnen.
Innsbruck – Besonders vor Weihnachten wird persönliche Not oft noch bedrückender und offensichtlicher, gerade auch für die Betroffenen selbst. Glücklicherweise ist aber auch die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Bevölkerung gerade vor dem Fest der (Nächsten-)Liebe noch größer.
Um den Blick auf diese Schicksalsschläge zu richten und möglichst schnell und effizient vor Ort zu helfen, wurde im Jahr 2015 die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ ins Leben gerufen – initiiert vom Telfer Industriellen Arthur Thöni und unterstützt von verschiedenen Partnern, allen voran AlpEvents sowie die Tiroler Tageszeitung.
Bei verschiedenen Aktionen, etwa von Vereinen, Firmen (beispielsweise statt Weihnachtsgeschenken an Mitarbeiter) oder Privaten, wird das ganze Jahr über Geld gesammelt. Das Geld (seit Beginn der Aktion wurde bereits deutlich mehr als eine Million Euro gespendet) geht an das „Netzwerk Tirol hilft“, das ohne jegliche Verwaltungskosten das Geld an Betroffene von Schicksalsschlägen und Notsituationen auszahlt. Die Spenden sind auch steuerlich absetzbar. „Das Geld bleibt zu 100 Prozent in Tirol und kommt zur Gänze wirklich Bedürftigen zugute“, betont Netzwerk-Koordinator Herbert Peer. Man prüfe alle Ansuchen und versuche dann rasch zu helfen.
Einen stets großen Beitrag zu den Initiativen des „Tiroler Sternenhimmel“ leisten seit Start der Aktion auch die Leserinnen und Leser der TT. Der heutigen Ausgabe ist ein Zahlschein beigelegt.
Im heurigen Jahr will der „Tiroler Sternenhimmel“ einen besonderen Schwerpunkt für alleinstehende und alleinerziehende Eltern setzen. Wegen der Teuerung hätten ohnehin schon viele Menschen hart zu kämpfen, um über die Runden zu kommen. „Besonders alleinstehende und alleinerziehende Eltern haben täglich hart zu kämpfen, um alles zu schaffen. Viele sind am Limit ihrer Kräfte und vor allem auch am Ende ihrer finanziellen Möglichkeiten“, sagt Peer. Besonders die Kostensteigerungen fürs Wohnen und die Energie seien extrem belastend. „Bei uns häufen sich die Hilfsansuchen von Betroffenen stark.“ Gerade Trennungen, Krankheiten, Unfälle, Todesfälle oder Konkurse würden die Situation zuspitzen. Überweisungen an „Netzwerk Tirol hilft – Tiroler Sternenhimmel 2025“ sind erbeten an die Kontonummer bei der Hypo Tirol Bank AT13 5700 0300 5534 9972.