Club der späten Väter: Diese Stars wurden noch einmal Papa
Wie Boris Becker und Niki Lauda bestellten auch in Hollywood einige Herren in bereits fortgeschrittenem Alter noch einmal den Storch nach Hause.
Boris Becker hat gerade erst wieder gelernt, wie kurz eine Nacht sein kann. Nach der Geburt seiner Tochter Zoë Vittoria sprach der 58-Jährige in RTL von unterbrochenen Nächten, teilweise sei es „laut“. Seine Frau Lilian übernehme die Nachtstunden, er mache dafür den Morgen oder Abend. „Und deswegen schlafe ich heute über Nacht im Hotel – und zwar durch“, zog er dann eine Konsequenz, die nur sehr wenigen Eltern möglich ist.
Alles beginnt von vorne
Becker ist damit Teil eines Clubs, der regelmäßig Schlagzeilen produziert: prominente Männer, die sehr spät (noch einmal) Vater werden. Manche sind dann längst im Großvater-Alter – und trotzdem beginnt zu Hause wieder alles von vorn: Fläschchen, Windeln und der Schlafrhythmus im Ausnahmezustand.
Rekordverdächtig: Formel-1-Patriarch Bernie Ecclestone wurde 2020 mit 89 Jahren dank seiner mehrere Jahrzehnte jüngeren Frau Fabiana Flosi noch Vater eines Sohnes namens Ace.
In Hollywood zog man nach: Schauspieler Robert De Niro bekam 2023 mit 79 Jahren noch eine Tochter mit dem Namen Gia Virginia. Auch Hollywoodstar Al Pacino wurde im selben Jahr im Alter von 83 Vater seines Sohnes Roman, der Schauspieler und die Mutter des Kindes, Filmproduzentin Noor Alfallah, gehen mittlerweile schon wieder getrennte Wege.
Im Musikgeschäft ist der Club der späten Väter ebenso aktiv: Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger wurde 2016 mit 73 noch einmal Vater von Sohn Deveraux (heute 9), seine älteste Tochter ist 55 Jahre alt. Sänger Billy Joel begrüßte mit 68 noch einmal ein Baby, Rod Stewart mit 66. Auch ein spätes Vaterglück: Comedian Steve Martin bekam sein erstes Kind mit 67. Was bei Promis gern als „spätes Babyglück“ verpackt wird, hat am Ende eine eher unglamouröse Gemeinsamkeit: Irgendjemand steht auf, wenn das Baby weint. Bei Becker ist die Rollenaufteilung offenbar klar.