Tirol saniert in den nächsten zwei Jahren alle 1025 Sirenen
Die Funkansteuerung bei den Zivilschutzsirenen wird erneuert. Die Kosten dafür liegen laut Land Tirol bei 350.000 Euro.
Innsbruck – Die schwarz-rote Tiroler Landesregierung lässt in den kommenden zwei Jahren die Zivilschutzsirenen im Bundesland sanieren. Bei sämtlichen 1025 Geräten werde die Funkansteuerung erneuert, teilte das Land am Sonntag in einer Aussendung mit.
Dafür investiere man rund 350.000 Euro. Die Sirenen seien seit 18 Jahren durchgehend im Dienst. „Um Ausfälle zu vermeiden, erneuern wir die Funkansteuerungen über Digitalfunk“, erläuterte Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP).
99,7 Prozent haben Test bestanden
Die Zivilschutzsirenen seien generell zuverlässig, hätten jedoch bereits über 155.000 Betriebsstunden hinter sich. Beim diesjährigen Zivilschutztag im Oktober hatten 99,7 Prozent der Sirenen im Bundesland einwandfrei funktioniert, drei schadhafte Geräte wurden umgehend repariert. Indes arbeite man bewusst mit „parallelen Strukturen“ und warne die Bevölkerung im Ernstfall auch über den sogenannten „AT-Alert“, wurde betont.
Die Feuerwehren würden bei einem Einsatz zusätzlich über das digitale Warn- und Alarmierungssystem des Landes mittels Pager alarmiert. „Diese Mehrfachabsicherung verhindert Totalausfälle“, wurde Mair zitiert. (APA)
Tirolweit 1025 Sirenen
- Kufstein: 123
- Kitzbühel: 78
- Schwaz: 131
- Innsbruck-Land: 215
- Imst: 109
- Reutte: 99
- Landeck: 111
- Lienz: 119
- Innsbruck-Stadt: 40