Inklusion in Hopfgarten: Landjugend schafft Freude
Die Landjugend Hopfgarten engagiert sich seit Jahren für die Bewohner des Diakoniewerk-Wohnens. Regelmäßige Treffen schaffen Freude und fördern die Inklusion im Ort. Diese freiwilligen Einsätze bereichern den Alltag der Menschen mit Behinderungen und stärken die Gemeinschaft.
Hopfgarten im Brixental – Seit einigen Jahren gibt es für die Bewohner:innen im Wohnen Hopfgarten des Diakoniewerks regelmäßig Grund zur Vorfreude: Die Landjugend schaut vorbei! Die jungen Menschen engagieren sich freiwillig, nehmen sich Zeit für gemeinsame Aktivitäten und sammeln Spenden. Ein Beispiel für freiwilliges Engagement, das zeigt, wie sich eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen nicht nur räumlich, sondern auch sozial mitten im Ort befinden kann.
Garantiert nicht fad
Ob Spieleabende, Ausflüge oder ein gemeinsames Beisammensein bei Kaffee und Kuchen: Wenn die Landjugend Hopfgarten das Wohnen für Menschen mit Behinderungen besucht, wird es garantiert nicht fad. „Es ist jedes Mal ein echtes Highlight: Unsere Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich sehr, wenn Menschen von außerhalb des Diakoniewerks zu Besuch kommen – besonders, wenn diese so engagiert und empathisch sind“, freut sich Janine Dreml, eine der Leiterinnen im Wohnen Hopfgarten.
Gerade weil viele Mitglieder der Landjugend nicht aus dem Sozialbereich kommen und nicht unbedingt Erfahrung im direkten Kontakt mit Menschen mit Behinderungen haben, ist ihre Offenheit besonders wertvoll. Umso schöner ist es zu beobachten, wie natürlich, respektvoll und fröhlich sie mit den Bewohner:innen umgehen – es wird gelacht, geplaudert und gemeinsam eine entspannte Zeit verbracht.
Große Freude mit kleinen Aufmerksamkeiten
Auch für Ortsleiterin Christina Gratt ist das freiwillige Engagement der Landjugend eine Herzensangelegenheit: „Die Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk bzw. dem Wohnen Hopfgarten liegt uns besonders am Herzen. Bei jedem Besuch freuen sich die Klientinnen und Klienten über die gemeinsame Zeit – diese Freude und die lachenden Gesichter geben auch uns viel zurück. Gemeinsam haben wir schon Ausflüge gemacht und schaffen so besondere Erinnerungen für das Leben. Wir freuen uns, mit kleinen Aufmerksamkeiten den Bewohnerinnen und Bewohnern große Freude zu bereiten.“
Der Kontakt zwischen Landjugend und Diakoniewerk entstand vor einigen Jahren über eine Freundin von Einrichtungsleiterin Janine Dreml. Bis heute ist sie vom freiwilligen Engagement begeistert: „Ich finde es sehr berührend, dass wir das Glück haben, Teil eines so großartigen Sozialraums zu sein. Die Landjugend hat eine wundervolle Basis geschaffen, um einen weiteren Schritt in Richtung Inklusion zu gehen. Die Besuche und gemeinsamen Projekte bringen einen nachhaltigen Mehrwert für unsere Bewohner:innen – sie fühlen sich als Teil einer lebendigen Gemeinschaft.“
Eine wertvolle Verbindung – weit über die Einrichtung hinaus
Besonders schön ist, dass diese Beziehung auch über gemeinsame Aktivitäten hinaus spürbar bleibt: Bei Bällen oder anderen Feiern in der Umgebung begegnen sich Bewohner:innen und Mitglieder der Landjugend immer wieder. Sie werden herzlich begrüßt und sogar zum Tanzen eingeladen – ein Zeichen gelebter Inklusion und echter Offenheit im Ort. Das Fazit von Janine Dreml: „Wenn ich darüber spreche, wird mir wieder bewusst, wie wertvoll diese Verbindung ist.“ (TT)